Starke Frauen stellen sich zur Wahl
BEZIRK BRAUNAU/OÖ. Erfreulicherweise wollen immer mehr Frauen auch auf kommunaler Ebene Verantwortung in der Politik übernehmen. Seit 1999 hat sich in Oberösterreich der Anteil der Bürgermeisterinnen versechsfacht.

Die Zahl der weiblichen Ortschefinnen ist von acht auf derzeit 49 angewachsen. Mit einem Anteil von 11,2 Prozent liegt Oberösterreich damit knapp hinter Niederösterreich im Bundesländervergleich an zweiter Stelle. Landesweit die jüngste Bürgermeisterin ist aktuell Nicole Leitenmüller aus Lembach im Mühlkreis mit 31 Jahren. „Frauenpolitik ist kein Modewort oder Kapitel in einem Buch. Es ist auch keine isolierte Materie, sondern eine breit zu denkende Thematik, die uns in allen Lebensbereichen begegnet. Mir in meinem persönlichen Alltag“, erklärt etwa Frauen-Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.
Zehn Frauen treten auf Bezirksebene an
Auf Bezirksebene ist derzeit Andrea Holzner (ÖVP) die einzige Ortschefin. Sie ist seit 2014 Bürgermeisterin von Tarsdorf und stellt sich am 26. September erneut zur Wahl. Neben ihr kandidieren diesmal aber noch neun weitere Kandidatinnen: Hermine Kager (FPÖ) in Haigermoos, Gerlinde Höflsauer (SPÖ) in Roßbach, Karin Jaidl (SPÖ) in St. Pantaleon, Isabella Pötzelsberger (SPÖ) in Perwang, Daniela Probst (ÖVP) in Schwand, Margit Eidenhammer (ÖVP) in Lengau, Eva Haslinger (FPÖ) in Handenberg und mit Ursula Timson (FPÖ) und Daniela Plainer (Munderfinger Bürgerinitiative) treten in Munderfing gleich zwei Frauen an.


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