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BRAUNAU. Für immer weniger junge Familien ist passender Baugrund noch erschwinglich oder überhaupt zu finden. Dabei sei genug Baugrund vorhanden, der jedoch zurückgehalten werden, wie die SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder betont.

Die Braunauer SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder fordert Maßnahmen gegen die Zurückhaltung von Baugründen. (Foto: Knauseder)

Oberösterreich sitzt auf 11.046 ha gewidmetem Bauland, wie eine aktuelle Anfrage der SPÖ an den für Raumordnung zuständigen ÖVP-Landesrat Achleitner ans Licht brachte. Im Bezirk Braunau sind demnach 1.149 ha gewidmet und noch nicht bebaut. „Gerade in Zeiten der hohen Inflation ist das Zurückhalten von Baugründen als Ersatzsparbuch umso attraktiver. Land und Gemeinden brauchen die entsprechenden rechtlichen Mittel um es für Bauwillige verfügbar zu machen, denn die bisherigen Möglichkeiten scheinen bei so hohen Reserven nicht auszureichen“, ist SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder überzeugt.

Hohe Baulandpreise

Wie aus dem Immobilien-Preisspiegel der Wirtschaftskammer für 2022 herauszulesen ist, ist der Quadratmeterpreis im Bezirk Braunau in guter Lage bereits durchschnittlich 163,80 Euro. „Jungfamilien die sich etwas aufbauen und den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, haben es aktuell mit den exorbitanten Baukostensteigerungen und der überzogenen Kredit-Richtlinie der Nationalbank ohnehin schon schwer genug. Hinzu kommt dann noch die Schwierigkeit überhaupt eine Parzelle zu finden, da viele Grundeigentümer nun erst recht zuwarten und auf noch höheren Preise spekulieren. Dieses Zurückhalten verursacht der Allgemeinheit Kosten. Werden gehortete Flächen langfristig dem Markt entzogen, braucht es mehr Konsequenz bei der Raumordnung um Bauland leistbar zumachen“, fordert Knauseder schärfere Maßnahmen.


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Rudi R.
Rudi R.
13.04.2023 20:45

Falsches Zeichen

Nicht weiter Gruenflaechen zerstoeren, sondern etwas gegen die Ueberbevoelkerung tun.