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BEZIRK BRAUNAU. Im Bezirk Braunau gibt es an vier Orten neue Messstellen, die ein Hochwasser frühzeitig melden sollen.

Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) begrüßt den Ausbau der Messstellen. (Foto: Die Grünen OÖ)
Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) begrüßt den Ausbau der Messstellen. (Foto: Die Grünen OÖ)

Extreme Regenfälle können zu katastrophalen Überflutungen führen. Es ist wichtig, stets auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Der Hydrographische Dienst Oberösterreich erweitert daher das Informationsangebot auf seiner Website und baut die Messstellen, die zur Frühwarnung vor Hochwasser eingesetzt werden, sukzessive aus. Bestehende Messstellen werden außerdem mit technischen Komponenten wie Datensammlern und Fernübertragungseinrichtungen ausgestattet. Im Bezirk Braunau gibt es an folgenden Orten neue Messstellen: In Bauerding (Lochbach), Furth (Schwemmbach), Lochen (Mühlbergerbach) und Laimhausmühle (Mattig).

Insgesamt 30 neue Oberflächen-Gewässermessstellen, 26 an oberösterreichischen Fließgewässern, gibt es. Von ihnen kann man unter hydro.ooe.gv.at aktuelle Messwerte von Wasserständen und Wassertemperaturen sowie einige weitere messstellenspezifische Informationen abrufen.

„Es ist keine Frage ob, sondern wann das nächste Hochwasser kommt. Trotz umfassender Maßnahmen, Aufklärung, Vorbereitung und Prognosemodellen ist ein 100-prozentiger Schutz und eine exakte Vorhersage nie möglich“, sagt Umwelt und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). „Mit den beinahe 200 Messstellen, davon 156 online auf der Homepage des Hydrographischen Dienstes, in ganz Oberösterreich haben wir wichtige Frühwarnsysteme, die uns live Daten liefern.“


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