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SCHALCHEN. Nach mehreren tödlichen Unfällen auf unbeschrankten Bahnübergängen in Schalchen werden diese jetzt aufgelöst. Stattdessen werden zwei neue beschrankte Übergänge errichtet. Rund sieben Millionen Euro werden in das Projekt investiert.

Schalchens Bürgermeister Andreas Stuhlberger (SPÖ) möchte, dass die Bahnübergänge in der Gemeinde sicherer werden. (Foto: SPÖ)

„An den Bahnübergängen ereigneten sich immer wieder Verkehrsunfälle und auch tödliche Unfälle. Wir haben uns deswegen mit den ÖBB an den Tisch gesetzt und ein Verkehrskonzept ausgearbeitet“, sagt Schalchens Bürgermeister Andreas Stuhlberger (SPÖ).

Die letzten Jahre wurde das Verkehrskonzept West intensiv geplant. Jetzt steht das Ergebnis fest: Alle sechs nicht beschrankten Bahnübergänge auf der Strecke von Mattighofen nach Uttendorf werden aufgelöst.

Stattdessen entstehen zwei neue Verbindungsstraßen: Die Spange Lohberger und die Spange Furth. Beide Übergänge werden mit einer Schrankenanlage gesichert. Laut Stuhlberger wird in Etappen gebaut. Ziel ist eine Fertigstellung bis 2026.

Neue Straßen und Radverbindung

Da bestehende Straßen wegen ihrer Breite teils nicht mehr zeitgemäß sind, werden im Zuge der Baumaßnahmen auch neue Straßen errichtet: Eine Ost-West-Verbindung und in weiterer Folge eine Nord-Süd-Verbindung. Letztere soll bis 2030 abgeschlossen sein. Nicht mehr benötigte Straßen werden aufgelöst. Der Bahn entlang entsteht außerdem eine durchgehende Radverbindung zwischen Uttendorf und Mattighofen.

Die Bauarbeiten beginnen bei der Spange Lohberger. Hier errichten die ÖBB dieses Jahr eine Eisenbahnkreuzung. Im Juni werden bei der Spange Furth die neue Straße und Eisenbahnkreuzung zeitgleich gebaut. Die Linksabbieger-Spur soll in den nächsten zwei Jahren entstehen. Nach und nach sollen die unbeschrankten Kreuzungen geschlossen werden. 

Geringfügige Umleitungen

Teils werden örtliche Umleitungen notwendig sein. Diese werden laut dem Bürgermeister aber nur geringfügig sein.

Die Gesamtinvestition von sieben Millionen wird zum Großteil von der Gemeinde gestemmt. Unterstützung gibt es vom Land OÖ und dem Bund. „Die Sicherheit ist uns das wert“, betont Stuhlberger.


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