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Palfinger verzeichnete 2025 drittbestes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte 

Sabrina Antlinger, 04.03.2026 10:22

LENGAU. Der Kran- und Hebelösungshersteller Palfinger hat 2025 das drittbeste Geschäftsjahr seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds blieb das Unternehmen auf Erfolgskurs und setzt auch in Zukunft verstärkt auf profitables Wachstum, mehr Servicegeschäft und internationale Expansion.

Kran- und Hebelösungshersteller Palfinger (Foto: stock.adobe.com/Agata Kadar)
Kran- und Hebelösungshersteller Palfinger (Foto: stock.adobe.com/Agata Kadar)

Der Umsatz lag im Vorjahr bei 2,34 Milliarden Euro und damit nur leicht unter dem Wert von 2024. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 174,3 Millionen Euro, der Jahresgewinn belief sich auf 96,7 Millionen Euro. Besonders stark entwickelte sich der Free Cashflow, der mit mehr als 180 Millionen Euro einen Rekordwert erreichte. Gleichzeitig konnte Palfinger seine Nettofinanzverschuldung um mehr als 200 Millionen Euro senken. Die Eigenkapitalquote stieg auf rund 43 Prozent.

Rückkehr in Leitindex ATX

Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 8. April eine Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorschlagen. Auch an der Börse sorgte die Entwicklung für Rückenwind: Nach dem Verkauf eigener Aktien stieg der Streubesitz deutlich an. Damit wurde nach rund 16 Jahren auch der Weg für eine Rückkehr in den Wiener Leitindex ATX frei.

Rekord in Lateinamerika erlangt

Global zeigte sich ein gemischtes Bild: Während Süd- und Nordeuropa das Geschäft stützten, blieb die Erholung in Deutschland hinter den Erwartungen. In Nordamerika bremsten neue Zollregelungen die Nachfrage. Besonders positiv entwickelte sich dagegen Lateinamerika mit Rekordumsätzen, und auch Indien erwies sich als wichtiger Wachstumsmotor.

Blick in die Zukunft

Für die kommenden Jahre setzt Palfinger auf seine neue Strategie „Reach Higher“. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau des margenstarken Servicegeschäfts, Investitionen in Wachstumsmärkte sowie neue Technologien wie Elektrifizierung, hybride Antriebe und digitale Anwendungen. Für das erste Halbjahr 2026 erwartet das Unternehmen bereits eine Entwicklung leicht über dem Vorjahresniveau.


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