Brunnenthaler Dorfplatz soll in neuem Glanz erstrahlen
BRUNNENTHAL. Familienfreundlich, ein breites Angebot an Vereinen und eine gute Lage zu den Städten Schärding und Passau: Die Gemeinde Brunnenthal ist nach wie vor eine aufstrebende Wohngemeinde.

„Brunnenthal ist eine familienfreundliche Wohngemeinde“, freut sich Bürgermeister Roland Wohlmuth über die nach wie vor steigende Einwohnerzahl. Die zahlreichen Investitionen der vergangenen zwölf Jahre hatten maßgeblich Anteil an der positiven Entwicklung der Gemeinde. So wurde in den Zu- und Umbau der Volksschule samt Mehrzweckhalle investiert. Außerdem wurde der Kindergarten mit einem Zubau erweitert sowie ein neuer Spielplatz für die Brunnenthaler Kinder errichtet. „Wir haben in den letzten Jahren unsere Hausaufgaben erfüllt“, ist Wohlmuth überzeugt.
Herzensangelegenheit „Dorfplatz Neugestaltung“
Obwohl in den vergangenen Jahren viele Projekte abgeschlossen werden konnten, arbeitet der Bürgermeister bereits an einem neuen Projekt, das ihm eine besondere Herzensangelegenheit ist: die Neugestaltung des Brunnenthaler Dorfplatzes. Der Gemeinderat beschloss die Teilnahme am „Dorferneuerungsprogramm“ des Landes OÖ. Das Projekt ist eine Kooperation mit der Pfarre und auch die Brunnenthaler Bürger werden aktiv in die Neugestaltung des Dorfplatzes eingebunden. Entstehen soll ein multifunktionales Gebäude anstelle des Weitzenauerhauses. In dem neuen Gebäude sollen ein Pfarrbüro, ein kleiner Laden sowie seniorengerechte Wohnungen ihren Platz finden. Im Idealfall soll die Realisierung bis 2020/2021 abgeschlossen sein. Weitere Projekte, die in nächster Zukunft in der Gemeinde anstehen, sind der Ausbau des Glasfasernetzes im Siedlungsbereich (Infoveranstaltungen im Mai/Juni) sowie die Umrüstung der Ortsbeleuchtung auf LED.
Kooperation ja, Fusion nein
Einen Fokus legt das Brunnenthaler Gemeindeoberhaupt auch nach wie vor auf Kooperationen mit anderen Gemeinden. Kooperationen gibt es bereits im Bereich des Bauhofes sowie dem Standesamtsverband. Außerdem ist Brunnenthal Mitglied der „Stadtregion Schärding“. Hier arbeiten Schärding, Brunnenthal, St. Florian und Suben gemeindeübergreifend enger zusammen. Schwerpunktthemen sind Zersiedelung, Landschaftsverbrauch, Schwächung der Ortskerne oder zunehmendes Verkehrsaufkommen. Eine Fusion mit einer anderen Gemeinde kommt für Roland Wohlmuth allerdings nicht in Frage. „Ich bin ein 100-prozentiger Befürworter, dass trotz sinnvoller Kooperationen die Gemeinde eigenständig bleibt“, so Bürgermeister Roland Wohlmuth abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden