Snowboarder am Feuerkogel aus Doline gerettet
EBENSEE. Im Nebel übersah ein 44-jähriger deutscher Snowboardfahrer, der am 14. Februar am Feuerkogel abseits des organisierten Skiraumes unterwegs war, eine Doline. Mitarbeiter der Bergrettung und der Feuerkogelseilbahn konnten ihn aus rund 15 Metern Tiefe weitgehend unverletzt bergen.
Der Snowboarder fuhr gegen 16 Uhr abseits des organisierten Schiraumes in Richtung der sogenannten „Gruber Spezial“-Abfahrt (schwarze Piste 2a).
Doline im Nebel übersehen
Unweit der angeführten Piste umfuhr der 44-Jährige eine Geländekante. Dahinter befindet sich eine grundsätzlich sichtbare Doline. Aufgrund des Nebels war diese jedoch zum Unfallzeitpunkt nicht ersichtlich, und der Mann stürzte vor den Augen eines Freundes etwa sieben bis acht Meter in diese ab. In weiterer Folge rutschte er noch zehn bis fünfzehn Meter weiter ab.
Mittels Bergeseil aus der Doline gezogen
Sein Begleiter verständigte umgehend die Rettungskräfte. Der 44-Jährige wurde durch zwei Mitglieder des Bergrettungsdienstes Ebensee und zwei Mitarbeiter der Feuerkogel-Seilbahn geborgen.“Wir haben sofort einen Retter an einem Seil in die Doline abgelassen und durch die Länge des ausgegebenen Seil konnten wir sehen, dass der Verunglückte 15 Meter in die Tiefe gestürzt war. Der Retter hat dem Snowboarder das Rettungdreieck angezogen und wir konnten ihn relativ rasch an die Oberfläche ziehen“, erklärt Hubert Jaritsch von der Bergrettung Ebensee.
Unfall fast unverletzt überstanden
„Er hatte Riesenglück. Fast unverletzt wurde der Snowboarder vom Liftpersonal und den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht“, so Wolfgang Neuhuber, Skischulleiter und Mitglieder der Bergrettung Ebensee. Der Snwoboarder überstand sein ungeplantes „Abenteuer“ mit einer Schürfwunde am rechten Ellenbogen.
Im Einsatz befanden sich acht Mann der Bergrettung Ebensee sowie die Mannschaft der Feuerkogellifte.


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