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WKO Eferding präsentiert Initiativen und Projekte zur regionalen Standortentwicklung

Nora Heindl, 22.05.2018 10:05

EFERDING. Oberösterreich liegt bei der Standortqualität ausgezeichnet. Im Vergleich mit 108 europäischen Industrieregionen rückte Oberösterreich seit 2012 von Rang 30 auf Rang 20 vor. „Unser Ziel ist, mittelfristig zu den Top 10 aufzuschließen“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, die zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts einen 5-Punkte-Masterplan mit den Themen Fachkräfte, Innovation, Export, Digitalisierung sowie Entbürokratisierung und Entlastung ins Leben gerufen hat. „In diese Masterplan-Themen zahlen auch die vielen regionalpolitischen Initiativen der WKOÖ-Bezirksstellen ein. Jedes einzelne Projekt dient dazu, unsere Unternehmen und damit den Standort Oberösterreich zu stärken und zukunftsfit zu machen. Die Initiativen schaffen wichtige Netzwerke, neue Ideen und mehr Gemeinsamkeit“, betont Hummer.

WKO-Obmann Michael Pecherstorfer (l.) und WKO-Leiter Hans Moser Foto: WKOÖ
WKO-Obmann Michael Pecherstorfer (l.) und WKO-Leiter Hans Moser Foto: WKOÖ

Zukunftsweisende Projekte aus so verschiedenen Bereichen wie Kaufkraftsicherung, Innovations-förderung und Fachkräfte kommen aus dem Bezirk Eferding. „In unserem Standortentwicklungs-prozess haben wir teils bestehende Initiativen fortgeführt und zum anderen völlig neue Projekte gestartet“, sagt WKO-Bezirksstellenobmann Michael Pecherstorfer.

GUUTE Card Bezirk Eferding

Das Herzstück aus dem Projekt „Gemüseregion Eferding“ ist die „GUUTE Card Bezirk Eferding“. Die Anzahl der Betriebe, der GUUTE-Card-Benützer und dadurch der gebundene Umsatz bei den regionalen Familienunternehmen sollen nachhaltig gesteigert werden. Ziel des Projekts ist es, den Kaufkraftabfluss zu bremsen und den Ein-kauf vor Ort zu fördern.

Vernetzung mit dem Campus Eferding

Der Campus Eferding versteht sich als eine in die Region eingebettete, offene und neutrale Kommunikations-, Wissens- und Vernetzungs-plattform zur innovativen Weiterentwicklung von regionalen Zukunftsthemen. Dadurch soll der vorhandene regionale Nährboden als Quelle für die Region Eferding 2020+ genutzt wer-den. Primär sollen durch die Vernetzung von regionalen Stärken, Erfahrungen, Wissen und Personen mit Experten, Schulen etc. neue Chancen und Impulse generiert werden, um die Entwicklung des Bezirkes nachhaltig zu gestalten. Bei den Aktivitäten des Campus Eferding wird sich die WKO Eferding als Netzwerkpartner und Treiber im Sinne unserer Unternehmer einbringen.

Regionale Kooperationen und Netzwerke initiieren

Ziel ist es, bezirksübergreifend mit Grieskirchen Kooperationen ins Leben zu rufen, die beginnend von den Leitbetrieben bis hin zu den Klein- und Mittelbetrieben in verschiedenen Sektoren, wie z.B. im Lebens- und Genussmittelbereich, nachhaltige Wettbewerbsvorteile bringen. Angedacht sind Bereiche wie Infrastruktur, Breitband und Glasfaser, Logistik, Synergien, Erfahrungsaustausch und Lernplattformen. Dabei wird es auch um Themen, wie Digitalisierung, Innovationstreiber, Standortsicherung, Datensicherheit, Fachkräfte, Lehrlinge, Arbeitgebermarke usw. gehen.

In einer Workshop-Reihe „REGIO TALK – QUER GEDACHT“ startet die Vernetzung der regio-nalen Akteure aus den Bezirken Eferding und Grieskirchen. Die ersten Ergebnisse stimmen schon sehr zuversichtlich für die zukünftigen Entwicklungen.

Lehrlinge und Fachkräfte

Die WKO Eferding bemüht sich speziell durch regionale Lehr-lings- und Fachkräfteinitiativen (Lehrstellen-Infoboard, Eferdinger Karrieretag, Job Tour Tag Bezirk Eferding) und die intensive Zusammenarbeit im Bezirksforum Schule & Wirt-schaft darum, das Image der Fachkräfte und Lehrlinge zu verbessern und den Jugendlichen das vielfältige Angebot, dass man nach einem erfolgreichen Lehrabschluss in der Wirtschaft in Anspruch nehmen kann, näherzubringen. „Auch im aktuellen Projekt ,Auf zur LEHRE – fertig - los!“ erarbeiten wir regionale Ansätze, um unsere Lehr- und Arbeitgeberbetriebe zu unterstützen“, so WKO-Eferding-Leiter Hans Moser.


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