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ENGERWITZDORF. Heinz Martinek wird bei den Special Olympics im März in der Steiermark als freiwilliger Helfer mit dabei sein. Als Mitglied des Lionsclubs ist ihm soziales Engagement ein besonderes Anliegen.

Heinz Martinek aus Engerwitzdorf wird im März als freiwilliger Helfer bei den Special Olympics dabei sein. 

2700 Athleten mit mentaler Beeinträchtigung aus 107 Nationen werden an den Special Olympics im März teilnehmen. 1100 Trainer und 5000 Familienmitglieder werden bei der Sportveranstaltung erwartet. Heinz Martinek aus Engerwitzdorf ist einer der Freiwilligen, der seine Zeit zur Verfügung stellt, um dieses Event für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Soziales Engagement

„Vor einem Jahr kam über den Lionsclub die Anfrage, ob jemand helfen will“, erzählt Martinek, pensionierter Banken-Landesdirektor. Soziales Engagement ist der Familie Martinek ein wichtiges Anliegen. „Meine Frau und ich haben auch schon zweimal Studenten im Rahmen eines Lions-Studenten-Austausch-Programmes aufgenommen.“ Bei diesem Programm kommen Studenten aus 30 Nationen zusammen, um gemeinsam zu musizieren. „Es ist immer interessant Leute aus anderen Ländern kennenzulernen. Deswegen habe ich mich auch als Freiwilliger bei den Special Olympics gemeldet.“

3000 Freiwillige

Als einer der 3000 Freiwilligen soll er den Sportlern und Trainern vor Ort als Ansprechpartner und Vermittler zur Seite stehen. Martinek ist im Betreuerteam der indischen Delegation. „Die Inder stellen mit 144 Athleten eine der größten Gruppen. Verantwortlich bin ich für acht Langläufer und Schneeschuhwanderer“, sagt Martinek, der selbst Hobby-Langläufer ist. Die freiwilligen Helfer sind 14 Tage rund um die Uhr für ihre Gruppe erreichbar. „Für die Athleten ist es aufgrund ihrer Beeinträchtigung oft schon eine kurze Distanz bei einem Bewerb eine große Herausforderung“ sagt Martinek. „Es ist beeindruckend, wenn man sieht, wie sie sich dennoch bemühen und was sie dabei erreichen können.“ Die freiwilligen Helfer sind auch bei den Bewerben und der Eröffnungsfeier mit dabei und für den Transport und die Logistik vor Ort verantwortlich. „Ich habe selbst zwei, mittlerweile erwachsene Töchter, die gesund sind. Wenn man diese Familien sieht, welche Schicksalsschläge diese teilweise erlebt haben und welche Herausforderungen sie zu meistern haben, wird man nachdenklich und dankbar, dass die eigene Familie gesund ist.“

Während der Veranstaltung bleiben den Athleten auch ein, zwei Tage, an denen sie Ausflüge in der Region machen können. Für die Organisation dieser Ausflüge sind ebenfalls die freiwilligen Helfer verantwortlich. „Bei den freiwilligen Helfern gibt es einen bunten Mix, da sind einige Lionsmitglieder und viele Studenten. Alle freuen sich auf zwei spannende Wochen und wollen den Athleten und ihren Familien ein unvergessliches Erlebnis bieten und für einen reibungslosen Ablauf sorgen.“


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