Vorgestellt: "Tipsi" präsentiert die Klappergrasmücke
Region. Die Blaumeise „Tipsi“ präsentiert im Juli die heisere Klappergrasmücke.

Die kontrastiert schwarz, weiß, graubraune Klappergrasmücke gehört zu den Vogelarten, die sich im menschlichen Umfeld brüten trauen. Die Siedlungs- und Siedlungsrandbereiche sind Hoffnungsträger und gleichzeitig schon wieder Sorgenkinder des Naturschutzes. Die Klappergrasmücke hat zwar früher schon in Gärten gebrütet, man nannte sie auch Zaungrasmücke, aber dass sie sich das Brutgeschäft mitten unter den Menschen antut, bei immer mehr Verkehr, immer mehr nicht heimischen Pflanzen, noch dazu in der Nähe der geliebten Katzen, die für eine Vogelbrut eine immer währende Bedrohung darstellen, das sagt vieles aus über das Vorhandensein von Naturräumen. Ungefähr 215 Vogelarten brüten laut BirdLife in Österreich, etwa ein Viertel davon auch in den Gärten. Die anderen mehr als 150 Vogelarten haben schlechte Karten. Wenn Katzen der Nachbarschaft auf sie hartnäckig aufmerksam werden, dann klingt ihr klappernder Gesang, mit dem sie auch von ihren Jungen ablenkt, mit der Zeit fast heiser. Zu einem Sorgenkind werden die Siedlungen laut BirdLife durch einen übertriebenen Ordnungssinn in den Gärten. Trotz Klimaerwärmung wird allgemein nach wie vor die das Klima der Siedlungen aufheizende Verbetonisierung gnadenlos vorangetrieben, werden Gstettn, Bäume und Straßenränder geopfert. Das alles kostet Steuergelder, die für anderes vernünftiger eingesetzt werden könnten, doppelt und dreifach ... angesichts dessen, sind Katze und Kuckuck, der der Klappergrasmücke gerne mal ein Ei ins gemachte Nest legt, das geringere Übel, es sei denn, der Mensch denkt um. Falls nicht, drohen Trocken- und Dürreperioden wie in den Überwinterungsgebieten der Klappergrasmücke, im Sudan und in Äthiopien, wo sie des Öfteren große Verluste erleiden muss.


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