Umfahrung Langenhart: "Bitte warten!"
ST. VALENTIN. Im Landtag wurde die Finanzierung der Umfahrung Langenhart auf die lange Bank geschoben.

Die Werkstraße im Ortsteil Langenhart ist von einem starken Durchzugsverkehr geprägt. Eine seit langem geplante Umfahrungsstraße kann nicht angegangen werden, da die Finazierung im Landtag NÖ noch nicht abgesegnet wurde.
Resolutionsantrag
Aus diesem Grund hatte die SPÖ NÖ einen Resolutionsantrag eingebracht, dieses Thema bei der Landtagssitzung am 3. und 4. Juli zu behandeln, damit es noch beim Budgetbeschluss berücksichtigt werden kann. Doch dieser Antrag wurde mit Stimmen der ÖVP, der FPÖ und der Grünen abgelehnt. Damit wurde er an den zuständigen Ausschuss zugewiesen. Dieser tagt erst wieder im September und damit rückt die Realisierung der Umfahrung in weite Ferne. SPÖ-Landtagsabgeordnete Kerstin Suchan-Mayr ist Bürgermeisterin von St. Valentin und will weiterhin Druck machen, die Umfahrung durchzusetzen. Da die Umfahrung eine Landesstraße werden sollte, ist eine Mitfinanzierung durch das Land NÖ erforderlich.
Im Vorfeld der Landtagssitzung war in St. Valentiner Gemeinderat der Text der Resolution mit den Stimmen der SPÖ, der ÖVP und der FPÖ beschlossen worden. In der Resolution wird auf die Großbetriebe in Herzograd – Engel Austria, Magan Powertrain Engineering Center und CNH Austria – hingewiesen. Der Verkehr fließt durch ein Wohngebiet, in dem sich auch Schulen, Geschäfte und eine Arztpraxis befinden.
Lückenschluss
St. Valentin sieht die Umfahrung als Lückenschluss im Straßennetz – auch in Hinblick auf die noch zu errichtende neue Donaubrücke in Mauthausen.
Kerstin Suchan-Mayr: „Unserer Bevölkerung ist die unerträgliche Situation, was sowohl die Schadstoff- und Lärmbelastung als auch die Sicherheit betrifft, nicht mehr länger zuzumuten. Speziell der LKW-Durchzugsverkehr belastet die Bewohnerinnen und Bewohner extrem. Es braucht die Umfahrung St. Valentin.“


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