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ENZENKIRCHEN. Das letzte Heimspiel der Kicker der Union Enzenkirchen gegen die Union St. Aegidi stand unter dem Motto „sport welcomes refugees“.

Rassismus hat bei der Union Enzenkirchen keinen Platz. (Fotos: Viktoria Razesberger Fotografie)
  1 / 2   Rassismus hat bei der Union Enzenkirchen keinen Platz. (Fotos: Viktoria Razesberger Fotografie)

Soziales Engagement wird bei der Union Enzenkirchen großgeschrieben. So wurde der Verein vergangenes Jahr für das Projekt „blau-weiß-blau verbindet“ für den Österreichischen Integrationspreis nominiert. Nun wurde eine weitere löbliche Aktion durchgeführt. Das Heimspiel gegen die Union St. Aegidi stand ganz unter dem Motto „sport welcomes refugees“.

„Wir wollen auf Themen wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Fußball beziehungsweise generell in unserer Gesellschaft hinweisen und unsere Zuschauer und Fans dafür sensibilisieren, dass sowohl Rassismus und Fremdenhass, aber auch Antisemitismus, Homophobie und Sexismus im Stadion und in der Gesellschaft nichts verloren haben“, so Christoph Schmidseder von der Union Enzenkirchen über die Aktion, welche schon zum zweiten Mal durchgeführt wurde: „Neben der Anschaffung von neuen Aufwärmtrikots beim letzten Mal konnten wir bei der jetzigen Aktion unsere neue Werbebande präsentieren, die wir dank der Unterstützung dieser fairplay-Initiative bekamen.“ Der Slogan „sport welcomes refugees“ ist bei der Union Raika Enzenkirchen nicht nur eine leere Floskel, sondern wird durch die Integration der in Enzenkirchen lebenden Flüchtlinge auch täglich im Training und im Spiel gelebt. „Deshalb wollten wir mit dieser Aktion wieder ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung im Fußball setzen“, so Schmidseder.


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