tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
Nach Prüfung der Kapazitäten: Platz für maximal 70 Asylwerber in der Tilly-Kaserne
FREISTADT. Neu aufgeflammt ist die Flüchtlingsdebatte in Oberösterreich. Die Bitte, wieder Flüchtlinge in verschiedenen Kasernen unterzubringen, wird bei vielen Bürgern in Oberösterreich nicht gut angenommen. Trotzdem werden in der Tilly-Kaserne in Freistadt bis zu 20 weitere Kriegsflüchtlinge einziehen.

Die von Verteidigungsminister Gerald Klug kolportierten 100 bis 150 Flüchtlinge in der Tilly-Kaserne sorgten für Unmut in den politischen Lagern. „Die gemeinsame Sichtung von Stadtgemeinde und Volkshilfe unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Betreuungsstandards hat aber ergeben, dass auf Dauer in der Kaserne Platz für zehn weitere Flüchtlinge ist. In besonderen Notfällen könnten laut Volkshilfe zu den 60 noch zehn weitere Flüchtlinge temporär bis Ende August betreut werden. Der Vertrag dazu wurde schon gemacht, der Baumeister bereits beauftragt. Es müssen noch Toiletten und Waschräume adaptiert werden“, erklärt Bürgermeister Christian Jachs (VP). Insgesamt werden also maximal 70 Flüchtlinge in der Freistädter Kaserne untergebracht, die ersten werden in den nächsten Tagen einziehen. Die Flüchtlingsdebatte in Oberösterreich sorgt aber nach wie vor für Diskussionsstoff. BZÖ-Gemeinderat und Nationalrats-Abgeodneter außer Dienst, Rainer Widmann, fordert generell einen sofortigen Aufnahme- stopp von Flüchtlingen, „bis die EU neben den Länderquoten für Flüchtlinge auch scharfe Aktionen gegen die Schlepper und Aktionsprogramme in den Flüchtlingsländern selbst auf die Beine stellt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden