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BEZIRK FREISTADT. 427 Menschen verunglückten 2016 auf Österreichs Straßen tödlich. Einen Todesfall mehr als noch im Jahr 2015 beklagte der Bezirk im vergangenen Jahr. Insgesamt gab es im Jahr 2016 fünf Verkehrstote.

Fünf Verkehrstote gab es im vergangenen Jahr im Bezirk Freistadt. Foto: Weihbold
Fünf Verkehrstote gab es im vergangenen Jahr im Bezirk Freistadt. Foto: Weihbold

In Oberösterreich mussten im vergangenen Jahr insgesamt 89 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben im lassen. Die meisten tödlich Verunglückten gab es in Vöcklabruck (12), Linz Land (9) und in Gmunden (8). Die am häufigsten in tödliche Unfälle verwickelten Verkehrsteilnehmer sind Pkw-Lenker, Motorrad- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger.

Auffallend ist, dass die Zahl der in einem Autounfall verwickelten Toten im Alter zwischen 15 und 24 Jahren in den vergangenen Jahren zurück gegangen ist. Waren es 2014 noch 14 Personen, so mussten 2016 „nur“ noch neun Jugendliche ihr Leben lassen.

Die häufigsten tödlichen Verkehrsunfälle gab es an Montagen und Freitagen im Nachmittagsverkehr. Als vermutliche Hauptunfallursachen der tödlichen Verkehrsunfälle gelten vor allem Unachtsamkeit sowie Ablenkung, nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Vorrangverletzung, Fehlverhalten von Fußgängern, Überholen, Übermüdung, Missachtung von Geboten/Verboten, Herz-/Kreislaufversagen/akute Erkrankungen am Steuer, technische Defekte und Hindernisse auf der Fahrbahn. Alkohol war bei 13 von den insgesamt 89 tödlichen Unfälle mit im Spiel.


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