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FREISTADT. Wo steht Freistadt 2027? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit die Stadtverantwortlichen mit Stadtmanagerin Bettina Braumann und Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer.

Foto: Josef Weiß
Foto: Josef Weiß

In einer Strategieklausur Anfang November wurden vier Themenfelder intensiv bearbeitet und diskutiert. Die Themenbereiche sind Freizeit, Tourismus, Wirtschaft und Marketing; Stadtentwicklung, Verkehr, Natur und Umwelt; Familie, Soziales, Kultur, Vereine und Bildung sowie Verwaltung, regionale Kooperationen, politische Zusammenarbeit. „Daraus haben wir Leitsätze abgeleitet. Bei der Stadtentwicklung stellen wir uns dann die Frage, ob unsere Vorhaben auch in diese Leitsätze passen“, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer.

Kunststudenten unterwegs

Erste Projekte sind übrigens schon im Laufen, wie zum Beispiel die Stadtmöblierung. Die Studenten der Kunstuniversität Linz haben bereits einige Tage in Freistadt verbracht und an ihren Möblierungs- und Gestaltungskonzepten für die Innenstadt gearbeitet. Im Frühjahr werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert, diskutiert und der beste Vorschlag soll schließlich umgesetzt werden.

Programm 2018

Am 15. November hat der Stadtmarketingbeirat, in dem Vertreter aller Fraktionen, des Vereins Pro Freistadt, der Braucommune und des Tourismusverbandes vertreten sind, das Programm für 2018 beschlossen. Es reicht von Leerstandsmanagement, Marketingmaßnahmen, Veranstaltungen bis hin zu großen touristischen Projekten. Freistadt wird beispielsweise den kleinen historischen Städten beitreten und damit Teil einer Werbegemeinschaft, in der auch Bad Ischl, Gmunden, Steyr oder Schärding vertreten sind. Teil dieses Projektes wird die Entwicklung einer Schatzkarte durch Freistadt sein, eine Art Schnitzeljagd, die die Stadtbesichtigung zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Wanderwege und dark tourism

Ebenso wird sich Freistadt intensiv bei dem grenzüberschreitenden Projekt „Burgen- und Schlösserweg“ einbringen. Mit dem wunderschönen Schloss will sich die Stadt als Fixpunkt und Leuchtturm auf dem Weitwanderweg zwischen Grein und Budweis hervortun. Geeinigt hat man sich auch auf ein Projekt, das einen völlig neuen Aspekt in die Stadt bringt: „dark tourism“. Dabei sollen verschiedene Stadtführungen zum Thema „Düstere Vergangenheit“ angeboten werden, zum Beispiel Gruselführungen, Ghost-Touren oder Führungen zum Thema „Die dunkle Seite des Mittelalters“. Was die Veranstaltungen der Stadt betrifft, hat sich der Stadtmarketingbeirat darauf geeinigt, bewährte Events wie den Ostermarkt, die lange Einkaufsnacht, das Herbstfest und den Gassenadvent beizubehalten. Beim Genussmarkt sollen wieder vermehrt Schwerpunkte gesetzt werden.


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