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TRAGWEIN. Eine alternative Wohnform soll in Tragwein errichtet werden. Das Pilotprojekt soll die Lücke zwischen Betreubarem Wohnen und Heimplatz füllen. Der Baubeginn steht noch nicht fest.

Seit 2018 steht fest, dass in Tragwein eine Alternative Wohnform entstehen soll. Foto: Dmytro Zinkevych/shutterstock.com

„Bereits 2008 gab es eine Zusage, damals von Landesrat Josef Ackerl, dass ein Seniorenheim in Tragwein gebaut wird. Leider gibt es seit damals immer wieder Planänderungen und daher kommt es laufend zu Verzögerungen. Das Projekt wird nicht so rasch umgesetzt, wie wir das gerne hätten“, sagt Bürgermeister Josef Naderer.

Seit 2018 besteht das Konzept der alternativen Wohnform. Es handelt sich dabei um eine Kombination von 14 alternative Wohnform-Wohnungen und 24 klassischen Altenheimbetten. Das Konzept für alternative Wohnformen sieht so aus, dass die Bewohner (Pflegestufe 1 bis 3), die aus sozialen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr in den eigenen vier Wänden leben können, einen regulären Mietvertrag haben und zusätzlich ein Pflege- und Betreuungspaket zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Betten für das Altenheim werden in zwei Hausgemeinschaften mit klassischer Pflege geführt. „Das ist ein gutes Modell. Senioren können länger in einer eigenen Wohnung bleiben und der klassische Heimaufenthalt wird verzögert.“ Errichtet werden soll das Gebäude direkt im Ortszentrum, auf dem Areal des ehemaligen Sportplatzes.

„Gerade für die mobilen Bewohner ist das eine gute Lage. Sie sind mitten im Ort, haben kurze Wege zur Bank, zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zur Kirche und zum Lebensmittelgeschäft“, sagt Naderer. Im Sommer wurde das Konzept überarbeitet, in den nächsten Wochen wird der Plan erneut dem Sozialhilfeverband präsentiert


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