Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Quereinsteiger in der Pflege: Thomas Rusam aus St. Leonhard geht voll in seinem Beruf auf

Online Redaktion, 26.02.2022 07:32

ST. LEONHARD. Vom gelernten Werkzeugmaschineur zum Funktionsorganisator im Herzkatheter-Labor im Ordensklinikum Elisabethinen: Thomas Rusam ist in der Pflege ein Quereinsteiger. Seinen Berufswechsel hat der St. Leonharder nie bereut.

  1 / 2   Thomas Rusam aus St. Leonhard macht sein Beruf im Herzkatheter-Labor der Elisabethinen „irrsinnigen Spaß“. (Foto: Ordensklinikum Linz)

„Anfang der 90er-Jahre war eine Lehre nach der Schule üblich. Ich habe in der Voest Werkzeugmaschineur gelernt“, erzählt der heute 45-Jährige. Nach der Lehre und Absolvierung des Präsenzdienstes war im Linzer Stahlbetrieb aber kein Arbeitsplatz für den damals 19-Jährigen frei. Durch seine damalige Freundin, eine Krankenschwester, und seine Mutter, Pflegerin im Schloss Haus, kam Rusam auf die Idee, sich an der Krankenpflegeschule in Freistadt zu bewerben. Er selbst hatte vorher nie mit diesem Gedanken gespielt.

„Alles aufgesaugt“

„Ich habe vorher nicht einmal in den Beruf hineingeschnuppert, aber ich hatte ja nichts zu verlieren. Es hat mir auf Anhieb getaugt, ich war so begeistert, dass ich fast nichts lernen musste, ich habe quasi alles wie von selbst aufgesaugt“, so Thomas. Mit Auszeichnung schloss der St. Leonharder die Ausbildung ab. Schon während der Schulzeit ist er sich sicher, dass er nie wieder in seinen alten Beruf zurückkehren wird.

„Jeder Patient ist anders“

Was mag er an seiner Aufgabe am liebsten? „Kein Tag ist gleich. Auch wenn man fünf Patienten mit derselben Diagnose betreut, ist trotzdem jeder Patient anders.“ Nach der Gesundheits- und Krankenpflegeschule bei den Barmherzigen Schwestern, ist er seit dem Jahr 2000 am Standort Elisabethinen. In seiner jetzigen Funktion, in der er nicht mehr täglich bei den Patienten ist, sondern sich vorwiegend um Organisatorisches kümmert, schätzt er die Arbeit mit seinem Team. „Ich bin in meinem Bereich vollkommen angekommen. Mit meinem Team läuft es rund. Das ist im Akutbereich wie der Kardiologie nicht immer selbstverständlich. Es liegt an jedem einzelnen Mitarbeiter, dass wir es auch während der Pandemie so gut geschafft haben.“

Beruflich und privat voll angekommen

Thomas Rusam ist nicht nur beruflich voll angekommen. Auch seine jetzige Frau hat der 45-Jährige im Ordensklinikum Elisabethinen kennengelernt, sie arbeitet ebenfalls in der Pflege. Entspannen kann er daheim mit und bei der Familie und unterwegs auf seinem Fahrrad. Sein Rat für jene, die sich für einen Beruf in der Pflege interessieren: „Jeder soll sich unbedingt anschauen, wie der Beruf wirklich ist. Mir macht er einfach irrsinnigen Spaß.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden