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SCHÖNAU. Einen großen Schritt in Richtung Verwirklichung hat das Kernecker-Areal im Ortszentrum jüngst gemacht. Das Neumarkter Architekturbüro Schneider Lengauer Pühringer bekommt die Planung für das 8.000 Quadratmeter große Grundstück übertragen. Tips sprach mit Bürgermeister Herbert Haunschmied.

  1 / 2   Das Kernecker-Areal, eineinhalb Mal so groß wie der Schönauer Fußballplatz, liegt direkt im Ortszentrum. Es umfasst Gebäude und unbebaute Flächen. In die Neuplanung wird auch die Gestaltung des Dorfplatzes integriert. (Foto: Gemeinde Schönau)

Tips: Kindergarten, Krabbelstube, Wohnungen der Raiffeisenbank, Gewerbeflächen, , gemeinschaftliches Wohnen und Grünflächen – das soll alles auf dem Kernecker-Areal Platz finden. Keine geringe Herausforderung für die neun Architekturbüros, die am Wettbewerb teilgenommen haben!

Haunschmied: Richtig. Die Jury hat sich nach eingehender Beratung für den Entwurf des Büros Schneider Lengauer Pühringer entschieden. In den nächsten Monaten gilt es, die Finanzierung für die noch ausständigen Bereiche, etwa das gemeinschaftliche Wohnen, aufzustellen und das Kostendämpfungsverfahren für Kindergarten und Musikheim zu durchlaufen, deren Finanzierung schon fix ist.

Tips: Wie sieht der Zeitplan aus?

Haunschmied: Im Herbst gibt es eine Präsentation für die Bevölkerung, die Gewerke sollen noch heuer ausgeschrieben werden. Totalübernehmer ist die Real Treuhand. Für Frühjahr/Sommer 2023 streben wir den Baubeginn von so vielen Teilen des Gesamtprojekts wie möglich an.

Tips: Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Mühlviertler Alm will die Gemeinde auch ein Gesundheitszentrum verwirklichen.

Haunschmied: Der Plan ist, Anbieter für Gesundheit und Wellness zusammenzuführen, wie Therapeuten, Massage, Fußpflege, ein Fitness-Studio oder ein Frisurenstudio. Es hat bereits ein Treffen mit Interessenten unter Federführung der Raiffeisenbank Mühlviertler Alm gegeben, die Zeichen auf Realisierung stehen gut.

Der Ankauf der Fläche, eineinhalb Mal so groß wie der Fußballplatz, von Familie Kernecker eröffnet der Gemeinde die einmalige Chance auf Neugestaltung des Kernecker-Areals und des Ortsplatzes. 2019 gab es einen Bürgerbeteiligungsprozess, aus dem Ideen in das Projekt einflossen.

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