Landesrat Kaineder warnt: Gewässer im Bezirk Freistadt leiden unter der Hitze
BEZIRK FREISTADT. Die aktuelle Hitze belastet die Gewässer in Freistadt massiv. In der Feldaist, der Naarn oder der Maltsch wird das Wasser immer wärmer. Das gefährdet das Leben unter Wasser und zeigt deutlich, wie sehr das Klima unser Land verändert.

„Das warme Wasser an den Flüssen und Bächen im Bezirk Freistadt ist ein Warnsignal für uns alle. Wenn unsere Flüsse und Seen zu heiß werden, gerät das gesamte Gleichgewicht der Ökosysteme ins Wanken. Ich sage ganz klar: Wir müssen jetzt konsequent das Klima schützen, um unsere Lebensgrundlagen in Oberösterreich zu bewahren“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.
Die Messwerte an den Stationen zeigen die aktuelle Lage: In Freistadt in der Feldaist wurden heuer bereits mehr als 28 Grad gemessen, in der Großen Naarn in Königswiesen schon mehr als 26 Grad und an der Maltsch bei der Messstelle in Leopoldschlag schon 23 Grad. Damit ist das Wasser deutlich wärmer als im Vorjahr, als das Wasser an den Messstellen in Freistadt zur gleichen Jahreszeit deutlich kühler war: Vor einem Jahr hatte die Feldaist gerade einmal knapp 20 Grad, die Große Naarn etwas mehr als 16 Grad und die Maltsch knapp 18 Grad.
„Dieser Vergleich belegt: Die Klimakrise ist in unseren heimischen Gewässern angekommen. Die Hitze setzt Fischen und anderen Lebewesen extrem zu. Unsere Flüsse zeigen uns gerade sehr deutlich, wie ernst die Lage ist“, sagt Kaineder.
Alle aktuellen Werte findet man unter https://hydro.ooe.gv.at/








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