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FREISTADT. Bei ernährungsbewussten Menschen liegen sogenannte „Superfoods“ im Trend. Diätologin Elisabeth Kranzl vom Klinikum Freistadt gibt Tipps für eine gesunde Ernährung mit regionalem „Superfood“.

Diätologin Elisabeth Kranzl Foto: OÖG
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„Superfoods“ sind aufgrund ihres hohen Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffgehaltes besonders nährstoffreich und gesund. Doch es müssen nicht immer „Exoten“ wie Goji-Beeren, Granatapfel, Avocado oder Chia-Samen sein.

Eine breite Palette heimischer Nahrungsmittel hält bei den Nährstoffwerten locker mit, wie etwa die Himbeere. „Die kleinen Früchte sind sehr reich an Vitamin C, schon eine Hand voll liefert mehr als die Hälfte unseres täglichen Bedarfs. Himbeeren sind wie alle Beeren eine gute pflanzliche Calcium-Quelle. Vor allem in Kombination mit Milchprodukten können sie zur Vorbeugung von Osteoporose beitragen“, erklärt Kranzl. Sie empfiehlt, etwa Naturjoghurt und frische Himbeeren zu gleichen Teilen zu vermischen.

Ballaststoffreich

Auch der hohe Ballaststoffgehalt der kleinen Früchte ist hervorzuheben: mit nur einer Portion wird ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs gedeckt, weiß Kranzl. Himbeeren gehören außerdem zur Gruppe der „leicht verträglichen“ Obstsorten. Sie sind deshalb auch für Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen gut geeignet.

Für Figurbewusste und Diabetiker

Himbeeren zählen zu den kalorienärmsten Obstsorten, eine Portion von 250 Gramm liefert gerade einmal rund 85 Kilokalorien. Damit sind die Früchte ein ideales Dessert für Figurbewusste und Menschen, die Gewicht reduzieren möchten. „Himbeeren weisen im Vergleich zu anderen Früchten einen geringen Anteil an Fruchtzucker auf, was sie auch für Diabetiker attraktiv macht. Sie sollten aufgrund des Fruchtzuckergehalts generell wenig Obst essen und dabei Sorten bevorzugen, die den Blutzucker weniger hoch ansteigen lassen“, sagt die Diätologin.

Himbeersaison

Aus regionalem Anbau gibt es die Früchte zwischen Juni und Oktober – je nach Sorte und Wetter. „Am besten sind sie natürlich frisch geerntet.“ Sie sollten nur kurz mit kaltem Wasser abgespült werden, da bei zu langem Einweichen wertvolle wasserlösliche Vitamine wie beispielsweise Vitamin C verloren gehen können. Himbeeren halten nicht lange. Werden die Früchte unmittelbar nach der Ernte eingefroren, gehen nur wenige Nährstoffe verloren. So sorgen die kleinen roten Wunderwaffen auch im Winter in Müsli oder Haferbrei für eine gesunde, schmackhafte und farbenfrohe Abwechslung.


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