Die Natur als Speisekammer nützen
SCHÖNAU. Wer weiß schon, dass man in der Natur und in Parkanlagen viel Nahrhaftes findet? Kräuterexpertin Sabine Eilmsteiner hat dieses Wissen gesammelt und gibt es in ihrem neuesten Buch „Essbare Landschaft“ weiter.

Nachdem sich Sabine Eilmsteiner schon etliche Jahre mit den Themen Wildkräuterküche, Notnahrung und Blackoutvorsorge beschäftigt, lag es nahe für sie, ein neues Buch mit Erfahrungen zu füllen.
„Das Buch spannt einen Bogen von Nahrhaftem, das man in der Natur und unseren Parkanlagen findet, vielem, was in Krisenzeiten den eigenen Speiseplan aufwerten könnte und vor allem wie man diese oft unbekannten Schätze ernten und bevorraten kann“, beschreibt Eilmsteiner ihr neuestes Buch, das im Freya-Verlag erschienen ist. Die Leser lernen die Vielfalt der nährstoffreichen Nüsse einheimischer Bäume kennen, entdecken vielseitiges Blattwerk zum Strecken von Mehl und lernen, ertragreiche Früchte, Samen und schmackhafte Zierpflanzen aus Gärten und Parks zu verwenden. Das Buch enthält auch zahlreiche Rezepte – vom selbstgemachten Apfelessig bis in ebendiesem eingelegten Buchenkeimlingen.
„Ich möchte gerne Bewusstsein schaffen, wie wichtig artenreiche und essbare Landschaft ist, für uns selbst, unsere Nachkommen, wie auch für die heimische Tierwelt“, sagt die zertifizierte Natur- und Landschaftsvermittlerin. „Statt nichtssagender Kirschlorbeer- und Thujenhecken darf es ruhig bunt und köstlich werden“, macht Eilmsteiner Lust auf essbare Landschaft, die nicht nur der aktiven Krisenprävention dient, sondern auch Artenschutz und Lebensraum für zahlreiche seltene Tierarten garantiert. Weitere Informationen: www.machandelbaum.com


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