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BEZIRK FREISTADT. Seit 20 Jahren setzen sich 27 Gemeinden im Energiebezirk Freistadt (EBF) aktiv für Klimaschutz ein. Die Anpassung an den Klimawandel wird dabei immer wichtiger.

Natürliche Lebensräume erhalten: von Blühflächen bis zu klimaresilienten Wäldern. Die EBF-Gemeinden schaffen Raum für Artenvielfalt und Klimavorsorge. (Foto: EBF)

Der Klimawandel betrifft auch das Mühlviertel immer spürbarer: steigende Temperaturen, lange Trockenperioden, häufige Starkregenereignisse, Stürme und Borkenkäfer setzen Mensch, Natur und öffentliche Infrastruktur zunehmend unter Druck. Als eine von aktuell 93 Klimawandel-Anpassungsmodellregionen in Österreich bereit sich die KLAR!-Region Mühlviertler Kernland seit 2017 aktiv auf veränderte Klimabedingungen vor.

Lebensqualität sichern

Das Ziel: Die hohe Lebensqualität in der Region langfristig zu sichern. Dafür werden vielfältige Strategien umgesetzt – in der Raumordnung auf kommunaler Ebene, beim Boden- und Trinkwasserschutz, durch die Begrünung von Ortszentren und die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass große Veränderungen im Kleinen beginnen. Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten.

Was konkret zu tun ist

Zu den konkreten Maßnahmen zählen klimafitte Aufforstungen, die Reduktion von Bodenverbrauch, nachhaltige Landwirtschaft, der Schutz der Artenvielfalt sowie ein bewusster Umgang mit Wasser. Auch die Bevölkerung wird informiert und für hitzebedingte Risiken sensibilisiert. So entsteht eine widerstandsfähige, gemeinschaftlich gestaltete Modellregion.

In den kommenden Tips-Ausgaben stellt Florian Luger, Ferialpraktikant im Energiebezirk Freistadt, in einer losen Serie die Handlungsfelder der KLAR!-Region vor: Waldmanagement und Aufforstung, Hochwasserschutz, Gesundheitsfürsorge und Biodiversität.

Weitere Informationen: www.energiebezirk.at


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