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FREISTADT. In der ersten Runde des Meister-Play-Off der Faustball Bundesliga geben sich die Favoriten Freistadt und Vöcklabruck keine Blöße und starten mit klaren Siegen gegen Froschberg bzw. Grieskirchen in die Feldsaison.

Verteidiger Nicolas Voit bleibt mit Freistadt weiter ungeschlagen (Foto: Wolfgang Benedik)
Verteidiger Nicolas Voit bleibt mit Freistadt weiter ungeschlagen (Foto: Wolfgang Benedik)

Vor einer tollen Zuschauerkulisse in Freistadt entwickelt sich die Neuauflage des Hallen-Semifinales diesmal einseitiger als erwartet zugunsten der Gastgeber. Angeführt von Austro-Brasilianer Jean Andrioli können die Hausherren eine knappe Führung in den ersten Sätzen stets über die Runden bringen. Im entscheidenden Moment kann der Routinier immer einen Zahn zulegen und Lücken in der gegnerischen Abwehr finden. Froschberg hält im Service mit Andriolis Nationalteamkollegen Martin Pühringer stark dagegen, zeigt aber in der Defensive deutliche Defizite. Nach 0:2 Satzrückstand und 1:5 im dritten Durchgang wachen die Linzer auf und können den Satz offen gestalten. Zu viele einfache Punkte für Freistadt machen einen Froschberger Satzgewinn unmöglich. Die Linzer wirken nach Platz 9 beim World Tour Turnier in Deutschland am vergangenen Wochenende müde und statisch und müssen in weiterer Folge ein klare 0:4 Niederlage einstecken. „Wir haben gewusst, dass wir eine überdurchschnittliche Leistung benötigen, um Freistadt ärgern zu können. Das haben wir leider nicht auf den Rasen gebracht. Nun gilt es, den Fokus auf die kommenden Spiele gegen die direkten Konkurrenten aus Grieskirchen und Bozen zu richten“, so Froschberg Trainer Bernhard Himmelbauer.

Nach einer durchwachsenen Hallensaison zeigen sich die Titelverteidiger aus Freistadt nach dem erfolgreichen Start in die zweite Meisterschaftshälfte erleichtert. Nach dem Gewinn des IFA World Tour Turniers in Münzbach untermauern die Mühlviertler auch in der Bundesliga ihre derzeitige Vormachtstellung auf dem Feld und feiern den achten Sieg im achten Saisonspiel. „Der Start in die Feldsaison ist trotz der Turniervorbereitung immer schwierig. Meine Mannschaft hat aber von Satz zu Satz besser ins Spiel gefunden und am Spielfeld viel Eigenverantwortung übernommen“, freut sich Freistadt-Trainer Andreas Woitsch.


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