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FREISTADT/TRAGWEIN. Bei den 15. Poomsae Europameisterschaften in Seixal (Portugal) durften Hanna Hinterndorfer (Tragwein) und Andreas Brückl (Freistadt) als Teil des österreichischen Nationalteams antreten. Mit ihren Performances zeigten die beiden, dass sie im europäischen Spitzenfeld stark mitmischen können.

  1 / 6   Raimund Vaseghi, Hanna Hinterndorfer, Andreas Brückl und Nationaltrainer Young-Hee Kim bei der Taekwondo-Europameisterschaft (Foto: Raimund Vaseghi)

Andreas Brückl ging im Einzel in der sehr stark besetzten Kategorie der Herren 18 bis 30 Jahre an den Start. Im Achtelfinale ließ er den Konkurrenten aus Serbien hinter sich, anschließend wartete im Viertelfinale aber der spätere Europameister aus den Niederlanden. Dieser war an diesem Tag nicht zu übertreffen – somit landete Brückl auf dem fünften Platz. Im Teambewerb mit zwei Nationalteamkollegen aus Niederösterreich konnte das Ziel des Einzugs in die Finalrunde deutlich übertroffen werden und das Trio landete auf dem sechsten Platz.

Hanna Hinterndorfer schaffte bei ihrer ersten EM-Teilnahme im Paarbewerb mit Tobias Kasparek (Baden) mit starker Leistung den Einzug in die Finalrunde, wo sie den siebten Platz belegten. Im Einzel war für Hinterndorfer leider schon nach der Vorrunde Schluss, bei dieser Leistungsdichte ist Rang 19 dennoch als ein Versprechen für die Zukunft zu werten. Stützpunkttrainer Gerhard Heßl schafft es mit seiner akribischen Vorbereitung immer wieder, seine Athleten an die Weltspitze zu bringen.


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