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BEZIRK FREISTADT. Nachdem das Hochwasserschutzbecken im Thurytal gescheitert ist, werden derzeit zwei kleinere Rückhaltebecken im Gemeindegebiet Rainbach und Grünbach geplant.

Der Hochwasserschutz nördlich von Freistadt wird neu geplant. Foto: vowe
Der Hochwasserschutz nördlich von Freistadt wird neu geplant. Foto: vowe

Die betroffenen Grundbesitzer wurden über die Hochwasserschutz-Planungen vorab informiert, Pläne zu den geplanten Becken können auf dem Gemeindeamt eingesehen werden. Die Bürgerbewegung für Rainbach (BBfR) möchte sich vor allem für die Anliegen der Grundeigentümer einsetzen. „Die Rückhaltebecken in Vierzehn und Stadeln kommen primär den Bewohnern von Freistadt sowie den Menschen südlich von Freistadt zugute, während diejenigen, auf deren Grund und Boden diese Becken errichtet werden sollen, eigentlich keinen Nutzen davon haben. Im Gegenteil: die Bewirtschaftung der Flächen wird durch die Errichtung dieser Becken zum Teil erheblich erschwert“, heißt es seitens der Bürgerbewegung. „Trotzdem sollte der Umsetzung eine Chance gegeben werden.“ Die BBfR werde sich jedenfalls dafür einsetzen, dass es für die betroffenen Grundbesitzer zu einer fairen Lösung kommt.

Zwei Sitzungen mit den Betroffenen habe es bereits gegeben, sagt Bürgermeister Fritz Stockinger, weitere werden folgen. „Es müssen noch viele Fragen geklärt werden, bevor das Projekt ausgearbeitet werden kann.“ Freistadts Bürgermeisterkandidat Rainer Widmann (WIFF) kritisiert, dass diese Planungen „schon wieder geheim gehalten werden und die Freistädter nicht informiert wurden.“ Ein Freistädter Vertreter des Gemeinderates war laut Bürgermeister Stockinger bei einer der ersten Sitzungen aber dabei.

Informationen für die Öffentlichkeit werde es in den nächsten Wochen geben, teilte der Obmann des Hochwasserschutzverbandes Aist, Josef Lindner, mit. Tips wird natürlich weiter davon berichten.


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