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Der Sparkurs ist vorbei: In Freistadt wird ein Jägerbataillon aufgestellt

Regina Wiesinger, 17.01.2017 12:27

FREISTADT. Erstmals seit Jahren heißt es beim österreichischen Bundesheer nicht mehr sparen: Das Heer soll wieder wachsen. Ein neues Jägerbataillon soll es zum Beispiel für Oberösterreich geben.

Das Heer wird ausgebaut, die Tilly-Kaserne bekommt „Nachwuchs“. Foto: vowe
Das Heer wird ausgebaut, die Tilly-Kaserne bekommt „Nachwuchs“. Foto: vowe

Mit 1. März wird das erste Jägerbataillon 15 in Freistadt aufgestellt. Mit 1. Juli folgt der zweite Teil der Aufstockung in Freistadt. Rund 600 Soldaten umfasst das fertig aufgestellte Bataillon oberösterreichweit. „Wir in Freistädt können den jungen Soldaten einen lebenslangen Job beim Bundesheer und die vielen Vorteile einer Arbeit in der Region bieten“, rührt Reinhard Atteneder für die Tilly-Kaserne die Werbetrommel: „Wir sind in Freistadt abgesichert, es ist keine Rede mehr davon, dass die Tilly-Kaserne geschlossen werden soll. Es steht dem Bundesheer in Freistadt eine gute Zukunft bevor.“

Um die neuen Soldaten bestmöglich aufnehmen zu können, wird das Objekt 3 um 1,4 Millionen Euro saniert. „Und nicht deshalb, weil die Flüchtlinge das Gebäude ruiniert hätten, sondern weil es einfach auf den neuesten Stand gebracht werden muss“, betont Atteneder und zerstreut damit erste Gerüchte: „Die Räumlichkeiten werden umgebaut. Aus dem großen Raum für 20 Personen werden mehrere Zimmer für fünf bis sechs Mann. Somit können wir unseren Grundwehrdienern attraktive Unterkünfte bieten.“

Für Bedrohungen gerüstet

Bei einer Pressekonferenz betonte Militärkommandant Kurt Raffetseder, dass es ihm bei der Neustrukturierung auch wichtig sei, dass das Heer für unterschiedliche Bedrohungsszenarien gerüstet ist. Auch der Cyber-Bereich soll ausgebaut werden.<


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