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FREISTADT. Am Freitag, 17. März 2017, ist es genau 100 Tage her, dass Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer als erste Bürgermeisterin von Freistadt angelobt wurde. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: „So einen vollen Terminkalender hatte ich noch nie. Die ersten Monate waren zeitintensiv, aber auch sehr spannend, aufregend und voll von positiven Ereignissen. Die Arbeit macht mir große Freude! Ich wurde im Rathaus herzlich aufgenommen, die Stimmung ist sehr gut und die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend.“

Zieht positive Zwischenbilanz nach 100 Tagen im Amt: Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer. Ein ausführliches Interview folgt in der nächsten Tips-Ausgabe.

Ganz neu war die Aufgabe für Paruta-Teufer nicht, hat sie in den Monaten zuvor ja schon als Vertreterin die Geschäfte der Gemeinde geführt. „Als gewählte Bürgermeisterin ist dennoch vieles anders. In meiner Funktion als Vertreterin ging es hauptsächlich darum, die laufenden Geschäfte und bereits begonnenen Projekte weiterzuführen. Als Bürgermeisterin denke ich natürlich viel weiter in die Zukunft, überlege mir, in welche Richtung es in den nächsten Jahren grundsätzlich gehen soll, und kann auch Sachen anpacken, deren Umsetzung noch längere Zeit dauern wird. Ich denke da zum Beispiel an unsere sanierungsbedürftige Badeanlage. Wir beginnen dieses Jahr mit der Planung, für die Umsetzung braucht es aber eine regionale Lösung. Freistadt kann das nicht alleine stemmen. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass wir in Zukunft noch viel stärker als Region zusammenarbeiten müssen, und werde das auch forcieren. So arbeiten wir zum Beispiel bereits an einem gemeinsamen Radwegekonzept für die Region und an der Gründung eines Standesamtsverbandes für den Bezirk.“

Ehrenamt und nachhaltige Projekte fördern

„Es ist mir ein großes Anliegen, das Ehrenamt in und für unsere Stadt zu fördern und zu stärken. Das ehrenamtliche Engagement hat in unserem täglichen Leben eine enorme Bedeutung. Daher ist es mir auch wichtig, engagierte Freiwillige vor den Vorhang zu holen und neue Möglichkeiten zur Mitwirkung anzubieten. So lade ich beispielsweise Ende März zu einer großen Müllsammelaktion in der Stadt ein und biete Patenschaften für unsere Blumentröge an. Die Stadt gehört uns allen, daher sollten wir sie auch gemeinsam gestalten!

Politisches Miteinander

Auch das politische Miteinander liegt mir sehr am Herzen. Von Anfang an habe ich alle Fraktionen in die Projekte eingebunden und sie eingeladen, mitzuwirken. Diesen Weg werde ich auch weitergehen.

Freistadt als „Green City“ zu positionieren, ist eines meiner großen Ziele. Wir haben in diesem Bereich schon einiges getan. So haben wir im vergangenen Herbst Oberösterreichs größte und modernste E-Ladestation am Parkplatz beim Frauenteich eröffnet. Mit den Kreisel-Brüdern haben wir in Freistadt ein Potential, um das uns viele Städte beneiden. Das gilt es zu nutzen!

Kindergarten-Ausbau

Der Bereich Schule und Bildung liegt mir natürlich besonders am Herzen. In den letzten Monaten haben wir die flexible Kinderbetreuung weiter ausgebaut. Dieses Jahr beginnen wir auch mit den Planungen für den Ausbau des Kindergartens Sonnenhaus.

Offenes Bürgermeister-Büro

Neben diesen vielen Großprojekten gibt es natürlich eine ganze Reihe kleinerer Probleme, die Bürgerinnen und Bürger täglich an mich herantragen. Ich bin sehr froh, dass es so viele aufmerksame Bürger gibt, und freue mich, wenn wir Probleme lösen können. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal alle Freistädterinnen und Freistädter einladen, mich im Rathaus zu besuchen oder telefonisch zu kontaktieren.“

Ein ausführliches Interview mit Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer lesen Sie in der nächsten Tips-Ausgabe!


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