Gegen die Atomkraft
REGION. Landesrat Rudi Anschober ruft zu Direktverhandlungen mit der tschechischen Regierung auf. Die Ablehnung gegen den Bau neuer Grenz-Atomkraftwerke soll dadurch verdeutlicht werden.

Die tschechische Regierung plant einen Ausbau der Atomkraft. Nachdem tschechische Umweltvereine gegen einen Ausbau vom AKW Temelin rechtlich vorgehen, wurden die Pläne geändert. Konkret geht es um das AKW Dukovany, etwa 50 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Der aktuelle Fahrplan sieht vor, bis Ende November einen Finanzierungsvorschlag und Zeitplan für den Bau des neuen AKW-Blocks auszuarbeiten“, erklärt Dalibor Strasky, Antiatom-Beauftragter des Land OÖ.
„Der aktuelle Regierungsbeschluss zeigt: Tschechien will ernst machen mit dem Bau neuer AKW-Blöcke. Es ist höchste Zeit, Verhandlungen mit Prag zu starten und Protest zu äußern“, so Anschober. Am 18. September trifft sich die von Anschober gegründete „Allianz der Regionen für einen schrittweisen europaweiten Atomausstieg“, um weitere Maßnahmen zu besprechen.


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