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BEZIRK FREISTADT. „Corona hat auch viele Menschen im Bezirk Freistadt massiv getroffen. Deshalb muss Oberösterreich ein wirksames Hilfspaket schnüren“, sagt SPÖ-Bezirksvorsitzender Michael Lindner. 

SPÖ-Bezirksvorsitzender Michael Lindner (l.) Foto: SPÖ
SPÖ-Bezirksvorsitzender Michael Lindner (l.) Foto: SPÖ

Die SPÖ fordert ein 254 Millionen Euro Hilfsmittel auf Landesebene, die auch direkt bei der Bevölkerung in Freistadt ankommen soll!“ Im Bezirk Freistadt waren mit Ende März 1.747 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 718 Personen mehr als im März 2019 und ein Anstieg um fast 70 Prozent. Viele tausend weitere Mitmenschen sind in Kurzarbeit und müssen Einkommenseinbußen hinnehmen.

Elf-Punkte-Programm

„Diese größte bekannte Krise unserer Generation trifft die gesamte Gesellschaft. Deshalb muss jetzt auch jedes öffentliche Hilfspaket vor allem die Menschen – insbesondere die am schwersten betroffenen Gruppen – unterstützen“, fordert Lindner. Deshalb hat die SPÖ ein Elf-Punkte-Programm „für die Menschen“ vorgelegt, das im Landtag eingebracht wird. „Wer direkt den Menschen hilft, hilft richtig. Denn so lösen wir soziale Notlagen und kurbeln gleichzeitig die Nachfrage wieder an. So helfen wir Menschen wieder in Arbeit zu kommen und als Stützen unserer Gesellschaft zu wirken. Wenn wir rasch helfen, dann geben wir den Problemen keine Zeit zum Wachsen!“

Hilfe für Kleinunternehmer und Arbeitnehmer

Kritik übt Lindner am vorgestellten Paket von ÖVP und FPÖ: „Es ist in Wahrheit eine Mogelpackung, die zu kurz greift. Es gibt keine Antworten auf die lebensbedrohenden Umsatzeinbußen für Kleinunternehmen. Für Arbeitnehmer ist kaum etwas vorgesehen! Jene, die jetzt ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können, werden im Stich gelassen. Menschen, die von der Krise in die Arbeitslosigkeit geworfen wurden, erhalten keine Hilfe.“


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