Edison-Preis für Gründer aus Grünbach und Eferding für KI-Startup Apichamp
GRÜNBACH/EFERDING/LINZ. Unsichtbaren Helfer in der digitalen Welt, sogenannte APIs, widmet sich das Startup Apichamp. Seine Gründer, Michael Weißenböck aus Grünbach, und Dominik Rampelt aus Eferding, freuten sich beim Edison Ideenwettbewerb über den Edison Preis in der Kategorie Hightech.

Bereits zum 15. Mal wurden beim Edison Ideenwettbewerb powered by tech2b technologie- und innovativ-orientierte Erfinder ausgezeichnet. Die marktfähigsten und aussichtsreichsten Konzepte wurden prämiert. Dieses Jahr wurde das innovative Startup Apichamp in der Kategorie Hightech ausgezeichnet, damit ging der Preis an die Gründer Dominik Rampelt und Michael Weißenböck. Das junge Unternehmen, ansässig in der Tabakfabrik Linz, beschäftigt sich mit der automatisierten Entwicklung und Wartung von Schnittstellen mithilfe von Künstlicher Intelligenz.
CTO oder technischer Geschäftsführer von Apichamp ist der gebürtige Grünbacher und nunmehrige Freistädter Michael Weißenböck, der seinen Master im Zweig Mobile Computing an der FH Hagenberg absolviert hat. Er jubelte mit CEO (Geschäftsführer) Dominik Rampelt, Absolvent der HTL Leonding, über die Trophäe sowie 5.000 Euro Preisgeld und 1.000 Euro Gutschein für Büromöbel. “Diese Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes und eine wunderbare Bestätigung für den Weg und das Ziel, das wir verfolgen.” Abgesehen davon ist auch das Preisgeld gut investiert: „In zwei Wochen startet eine neue Mitarbeiterin, da müssen wir ohnehin noch einen Bürostuhl besorgen.”, scherzt Michael Weißenböck.
Was Apichamp kann
Unsere digitale Welt ist von unsichtbaren Helfern, sogenannten Schnittstellen (APIs), geprägt, welche die Datenübertragung im Internet sicherstellen. Ohne diese Schnittstellen ist jede App leer, in Webshops würde man keine Waren sehen und der Staubsauger-Roboter würde keine Runden drehen. Die Erstellung und Wartung dieser Schnittstellen wird von Softwareentwicklern durchgeführt und ist zeitaufwändig und teuer.
Genau hier setzt Apichamp an. Von der automatischen Erstellung dieser Schnittstellen in wenigen Sekunden mit KI bis zur selbständigen Wartung deckt die Plattform alle Bereiche ab. Egal ob es um den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen oder um die Transformation von Daten geht, Apichamp erledigt die Aufgabe und stellt die komplette Schnittstelle zur Verfügung, die nur noch auf Kundenseite gestartet werden muss. “Wir haben gemeinsam jahrelang in einer Softwareagentur gearbeitet und viele Schnittstellen gemeinsam implementiert und umgesetzt. Schon damals vermissten wir ein Tool, das uns diese sich ständig wiederholende und aufwändige Arbeit abnimmt. In Softwareprojekten arbeitet man zumeist unter Zeitdruck, da ist es hilfreich, wenn die Umsetzung der Schnittstelle einfach und verlässlich von Apichamp übernommen werden kann”, erzählt der gebürtige Eferdinger und nunmehr in Linz wohnhafte Dominik Rampelt.
Im Herbst 2024 steht der nächste große Release an, welcher aktuell gemeinsam mit der Forschungseinrichtung Software Competence Center Hagenberg und mit Mitteln der FFG (österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) umgesetzt wird. Interessierte Unternehmen können Apichamp kostenlos testen.
Informationen oder Anfragen:www.apichamp.com


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