Quartett vermarktet „Biokeiwi“
ENNSTAL. Vier Rinderbetriebe aus dem Ennstal haben sich zur Gemeinschaft „Biokeiwi“ zusammengeschlossen. Ziel ist es, gemeinsam das ganze Jahr über Kunden mit biologischem Weidejungrindfleisch zu versorgen.

Im April geht die Homepage (www.biokeiwi.at) online, auch mit den Wirten und Gemeinschaftsküchen will man künftig verstärkt zusammenarbeiten. „Unsere Produkte aus der Nationalpark Kalkalpen Region sind nachhaltig und umweltbewusst“, betont Andreas Reitner aus Gaflenz. Das Jungrindfleisch kann in Mischpaketen, einzelnen Fleischteilen oder auch als Burger-Laibchen bei den Betrieben bestellt werden. „Alle Biokeiwi Weidejungrinder werden in der Nationalparkregion Kalkalpen geboren, aufgezogen und auch hier verarbeitet“, sagt Leo Ahrer aus Großraming.
Lange Reifung
Die Kälber werden naturnah in Mutterkuhhaltung mit Weidegang gehalten und stressfrei geschlachtet. „Das zeigt sich wiederum in der Qualität des Fleisches und kommt den Kunden zugute“, so Regina Aspalter aus Maria Neustift. Für sie und ihre Mitstreiter ist naturnahes und biologisches Wirtschaften ein Selbstverständnis. Die Familie Hirtenlehner aus Gaflenz ist in der Gemeinschaft der Spezialist in der Vermarktung. „Das Weidejungrindfleisch ist besonders zart, da die Tiere vor allem durch Gras und die Milch der Muttertiere wachsen, außerdem erfährt das Fleisch eine lange Reifung“, erklärt Josef Hirtenlehner.


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