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GALLNEUKIRCHEN. Beim Mahnmal für den Frieden fand unter dem Titel „Gegen den Hass“ ein Gedenken der Menschenhatz „Mühlviertler Hasenjagd“ statt.

Bei der Gedenkveranstaltung „Gegen den Hass“: Sepp Mostbauer, im Hintergrund der Jugendclub der evangelischen Pfarre Gallneukirchen Foto: Johann Henninger

100 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. In den Tagen nach dem 2. Februar 1945, nach dem Ausbruch einiger Häftlinge aus dem KZ Mauthausen, fand eine regelrechte Treibjagd auf die Flüchtenden statt. „Wir mahnen zu diesem Anlass gegen öffentliche Hassparolen auch in unserer Zeit“, sagt Rupert Huber, Obmann des Mauthausenkomitees Gallneukirchen, „speziell in unserer Zeit ist es wichtig und notwendig gegen die Hassparolen aufzutreten, welche Ungleichheit und Zwietracht in unsere Gesellschaft bringen.“ Bei der kurzen Feier in der Kälte beim Mahnmal für den Frieden bot der Jugendclub der evangelischen Pfarre eine Darbietung auf, in der konkrete Hasspostings dargestellt wurden. Sepp Mostbauer regte mit Leseausschnitten aus Caroline Emckes „Gegen den Hass“ zum Nachdenken an. Die Bläsergruppe der Stadtmusikkapelle gab der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. Das Mauthausen Komitee organisierte diese Gedenkveranstaltung, die zum Nachdenken anregte.


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