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GARSTEN. Die Ennskraft baut derzeit einen Fischaufstieg beim Kraftwerk Garsten-St. Ulrich. Das Projekt zielt auf eine wesentliche Verbesserung des ökologischen Zustandes der Enns.

Die gelbe Linie zeigt den geplanten Verlauf der Organismenwanderhilfe. Foto: Ennskraft
Die gelbe Linie zeigt den geplanten Verlauf der Organismenwanderhilfe. Foto: Ennskraft

Bereits im Mai begannen in Garsten die Bauarbeiten und Rodungen für den neuen Fischaufstieg beim Kraftwerk. Das Bauwerk entsteht am linken Ennsufer und soll aus technischen wie naturnahen Abschnitten bestehen.

Maßstab Huchen

„Der untere Teilbereich des Garstnerbaches wird in den Fischaufstieg integriert, was auch von den Behörden als maßgeblicher ökologischer Beitrag angesehen wird“, sagt Ennskraft-Sprecherin Michaela Steinparz. Die „Organismenwanderhilfe“ wird nach modernsten Standards gebaut und in ihrer Dimensionierung auf den Huchen ausgelegt. Im Durchschnitt misst dieser Fisch 80–100 Zentimeter.

Rodungen

Bei den dafür unbedingt nötigen Rodungen sei es der Ennskraft wichtig gewesen, alle betroffenen Bäume mit Nistkästen erst dann zu fällen, wenn die Vogelbrut ihre Nester verlassen hat. Dies wurde auch im Einklang mit den Anrainern vereinbart.

Straßensperre

Die Ennskraft will Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten gering halten. Ab 11. Juni bis voraussichtlich 26. Juli ist allerdings die Marian-Rittinger-Straße zwischen den Abzweigungen Konventweg–Bezirksaltenheim gesperrt.

Vier Millionen Euro

In Betrieb gehen soll der neue Fischaufstieg mit Ende 2019. Die Ennskraft investiert rund vier Millionen Euro in das Projekt.


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