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Gföhl. Kürzlich wurde in der Stadtgemeinde Gföhl eine Tagesbetreuungseinrichtung für Kinder bis zweieinhalb Jahre eröffnet. Der Anbau an den bestehenden Kindergarten kostete insgesamt 705.000 Euro und bietet den Kleinsten nun viel Freiraum zum Spielen und Entdecken.

  1 / 8   Architekt Erwin Krammer (2. v. l.), VP-Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (4. v. l.) und VP-Landesrätin Barbara Schwarz (Mitte) bei der Eröffnung der neuen Tagesbetreuungseinrichtung für Kleinkinder in Gföhl. Fotos: Grob

Gemeinsam mit der Niederösterreichischen Kinderbetreuung eröffnete die Stadtgemeinde Gföhl eine Tagesbetreuungseinrichtung für Kleinkinder. Der Hort ist direkt an den sechsgruppigen Kindergarten der Stadt angebaut und soll deshalb auch einen einfacheren Übergang der Allerkleinsten in den Kindergarten ermöglichen.

Leben der Menschen unterstützen

Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass die Familien von heute nicht mehr mit jenen von früher vergleichbar wären. Betreuungseinrichtungen wie diese seien deshalb notwendig, um unterschiedliche Lebensweisen zu unterstützen und beispielsweise auch Alleinerziehern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder in sicherer Obhut unterzubringen.

Geld bleibt in der Region

Im Oktober 2015 wurde der Beschluss für den Bau der Einrichtung gefasst, im August 2016 mit dem Bau begonnen und nun konnte die Kindertagesstätte bereits eröffnet werden. Investiert wurden insgesamt 705.000 Euro, ein Großteil davon ging an Gföhler Firmen, was die Stadtchefin besonders freute.

Vorbild für gesamte Region

Die Landesrätin für Soziales, Bildung und Familie, Barbara Schwarz, fand besonders lobende Worte für die Betreuungsstätte: „Es ist toll, was in Gföhl für Kinder geboten wird. Diese Einrichtung hat eine vorbildhafte Funktion für die gesamte Region“. Oft gehe es nicht um die Quantität der Zeit, die Eltern mit ihren Kindern verbringen, sondern viel mehr um die Qualität. Betreuungseinrichtungen, die Eltern entlasten, förderten so das familiäre Miteinander.<


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