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BEZIRK GMUNDEN. Nach dem Diebstahl des Labrador-Welpen „Prinz“ am 27. Februar in Bad Ischl konnte die Polizei nun drei Personen ausforschen, die auch teilweise geständig sind.

Die vier beteiligten Personen werden nun der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt. Symbolfoto: Weihbold
Die vier beteiligten Personen werden nun der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt. Symbolfoto: Weihbold

Die Beschuldigten, zwei Männer im Alter von 36 und 56 Jahren und eine 57-jährige Frau, gaben Tierschutz als Motiv für die Tat an; bereits im Vorfeld des Diebstahles war in sozialen Netzwerken von Tierschützern gefordert worden, der Familie den Hund wegzunehmen, da der Welpe schlecht gehalten worden wäre, vor allem wurde die Unterbringung des Tieres in einem Schuppen kritisiert.

Hundehalter weist alle Vorwürfe zurück

Der Haltes des Hundes weist die Vorwürfe der nicht artgerechten Haltung mit der Begründung zurück, dass bei einer Kontrolle durch den Amtstierarzt alles in Ordnung gewesen wäre und es keinerlei Beanstandungen gegeben hätte. Ins Visier der Tierschützer sei er allein aufgrund von Streitigkeiten mit einer Nachbarin geraten. Bereits im Jänner hätten die Tierschützer das Grundstück des Unternehmers widerrechtlich betreten, was eine Anzeige zur Folge hatte.

Prinz noch immer verschwunden

Der Verbleib von Prinz konnte bislang noch nicht geklärt werden, es ist nur bekannt, dass er nach dem Diebstahl an eine 45-jährige Frau aus Eferding weitergegeben worden war. Die drei Tierschützer sowie die 45-Jährige sind zum Teil geständig, alle vier werden der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.


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