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GMUNDEN. Schwer verunfallt ist am Samstag eine 78-jährige Bergsteigerin, die gemeinsam mit ihrer Tochter eine Tour auf den Kleinen Schönberg in Gmunden unternahm. 

Foto: Shutterstock.com/Stefan Rotter
Foto: Shutterstock.com/Stefan Rotter

Die beiden Wanderinnen kamen in einer Höhe von etwa 600 Metern aus unbekannter Ursache vom markierten Weg ab und folgten schwachen Steigspuren und einem vermutlichen Wildwechsel. Sie gerieten so immer weiter in steiles, wegloses und mit Felsen durchsetztes Waldgelände.

Bergsteigerin rutschte aus

Die 78-Jährige rutschte plötzlich am Waldboden aus und stürzte etwa 150 Meter ab. Sie fiel immer wieder über kleine Felsstufen und schlug jedes Mal hart auf. Gestoppt wurde der Absturz durch einen quer am Boden liegenden Baumstamm. Der Ehemann der Tochter, den diese im Schock zuerst anrief, setzte die Rettungskette in Gang und alarmierte die Bergrettung Gmunden.

Mittels Tau geborgen

Im Einsatz waren die Bergrettung Gmunden, der Notarzthubschrauber Martin 3 und die Alpinpolizei Gmunden - aufgrund des dicht bewaldeten Geländes war ein längerer Suchflug des Hubschraubers notwendig. Die Verletzte wurde von einem Sanitäter, der mittels Tau abgesetzt wurde, erstversorgt und schließlich ins Krankenhaus geflogen. Die Crew des Polizeihubschraubers rettete die unverletzte, aber geschockte 54-Jährige mit einem Tau von der Unfallstelle.


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