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Wanderer verletzte sich am Niederen Ochsenkogel – Rettungsaktion dauerte die ganze Nacht

Online Redaktion, 17.07.2023 11:17

HALLSTATT. Sonntagabend hat sich ein 31-jähriger Wanderer beim Abstieg vom Niederen Ochsenkogel verletzt. Die Rettung des Mannes entwickelte sich wegen eines Gewitters und Nebel zu einer echten Herausforderung, die Einsatzkräfte waren die ganze Nacht im Einsatz.

 (Foto: Winter)
(Foto: Winter)

Der 31-Jährige stürzte gegen 20.30 Uhr etwa 15 Meter weit über eine steile Rinne in wegloses Schrofengelände ab und kam auf einem schmalen Grasband schwer verletzt zu liegen.Der alarmierte Notarzthubschrauber konnte zuerst wegen einer Gewitterzelle nicht landen; als das Wetter nach rund zwei Stunden Wartezeit besser wurde, wurden ein Notarzt und ein Notfallsanitäter zur Unglücksstelle geflogen, um den Patienten versorgen zu können. Aufkommender Nebel verhindert eine Hubschrauberrettung des Patienten, deswegen stieg gegen 22:50 Uhr eine Rettungsmannschaft zu Fuß auf den Berg.

Ganze Nacht im Rettungseinsatz

Gegen 1:25 Uhr trafen ein Alpinpolizist, vier Mann und eine Frau vom Bergrettungsdienst Hallstatt ein; kurz zuvor ein Hüttenwirt und einer seiner Mitarbeiter.Mit einer Bohrmaschine wurden Haken für ein Seilgeländer verankert, der Patient auf eine Vakuummatratze umgelagert und der Abtransport aus dem Steilgelände in Richtung Wanderweg vorbereitet und koordiniert. Dieses Unterfangen stellte sich als sehr kompliziert und kräfteraubend dar. Obwohl nur etwa 70 Höhenmeter zum flachen Gipfelplateau des Niederen Ochsenkogel zurückzulegen waren, dauerte es bis 3:30 Uhr, den 31-Jährigen dort ablegen zu können. Um 4 Uhr konnte der Patient schließlich in ein Krankenhaus geflogen werden.


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