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BAD ISCHL. Unter tosendem Applaus feierte Carl Zellers Operette 'Der Vogelhändler' vergangenen Samstag im Rahmen des Lehár Festivals Premiere.

Im Rahmen des Lehár Festivals Bad Ischl feierte 'Der Vogelhändler' Premiere. (Foto: Hörmandinger)
  1 / 3   Im Rahmen des Lehár Festivals Bad Ischl feierte 'Der Vogelhändler' Premiere. (Foto: Hörmandinger)

Mit unsterblichen Liedern wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ oder „Ich bin die Christel von der Post“, wurde Carl Zellers Meisterwerk, uraufgeführt 1891 im Theater an der Wien, zum absoluten Welterfolg. Inszeniert von Anette Leistenschneider kommt mit dem Stück 'Der Vogelhändler', eine Kultoperette vom Feinsten auf die Bühne des Kongress- und Theaterhauses Bad Ischl. Unter tosendem Applaus fand am Samstag, 15. Juli, die Premiere des Stücks im Rahmen des Lehár Festivals statt.

Verwechslungskomödie par excellence

Das größte Operettenfestival Österreichs präsentierte dem Publikum mit der Operette 'Der Vogelhändler' eine musikalische Verwechslungskomödie par Excellence: Im Jagdrevier des Kurfürstenpaares wird die Dorfbevölkerung beim Wildern erwischt. Doch man verspricht dem Jagdaufseher Baron Webs Schweigegeld. Dessen Neffe Stanislaus gibt sich als Kurfürst aus und die Postbotin Christel bitte diesen falschen Fürsten um eine Anstellung für ihren Verlobten den Vogelhändler Adam. Es kommt zu Missverständnissen und Eifersuchtsszenen. 

Eigens für Lehár Festival geschriebene Dialogfassung

'Der Vogelhändler' besticht als eine reizvolle Melange aus Volkstümlichkeit, herzhaftem Humor und hinreißender Musik. Die eigens für Bad Ischl neu geschriebene Dialogfassung rückt das stimmlich überzeugende Ensemble in den Mittelpunkt, rund um die Geschichte des charismatischen Vogelhändlers Adam. Das Premierenpublikum war begeistert und spendete langanhaltenden Schlussapplaus.


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