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KIRCHHAM/PINSDORF/BISCHOFSHOFEN. Normalerweise besteht bei einer Skisprung-Schanze die Herausforderung in der rasanten Fahrt nach unten und im gekonnten Sprung. Am vergangenen Wochenende war das Ziel jedoch ein anderes: 1400 Teilnehmer liefen die Paul Ausserleitner Schanze nach oben – darunter auch drei Staffeln aus dem Bezirk Gmunden.

FF Pinsdorf © Mirja Geh/Red Bull Content Pool
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Traditionell zieht der Bewerb „Red Bull 400“ viele Feuerwehr-Staffeln an – 76 waren es heuer. Der Sieg in dieser Kategorie ging an die FF Rutzenmoos, die im Vorjahr noch knapp an einem Triumpf gescheitert war. Die schnellsten „Feuerwehrler“ aus dem Bezirk waren vier Pinsdorfer: Michael Albecker, Christoph Albecker, David Hofer und Tobias Klammer schafften die 400 Meter lange und mit 76 Prozent Steigung enorm fordernde Strecke in 2:57,2 Minuten. Nur unwesentlich langsamer war das Firefighter-Team aus Kirchham: Florian Neuböck, Andreas Hutterer, Robert Frischmuth und Thmas Stöttinger gelangten in 2:57,4 Minuten ans Ziel.

Eine weitere Staffel aus dem Kirchhamer Feuerwehr-Umfeld ging in der Kategorie „Mixed“ an den Start und erreichte dort den beeindruckenden 5. Gesamtrang: Monika Spitzbart, Hannes Amering, Victoria Hutterer und Josef Amering brauchten 3:01,0 Minuten für die fordernde Strecke. „Wenn man da unten steht und sieht, wie steil es ist, bekommt man schon ein mulmiges Gefühl – und man fragt sich, warum man sich das antut“, erzählt Victoria Hutterer, „wenn man dann aber läuft, ist man voll motiviert und dann schafft man das auch.“ Trotz der Krämpfe, die auch bei den gut trainierten Feuerwehrmännern und -frauen nicht ganz ausblieben.

Kein spezielles Training

Dass für den Bewerb speziell trainiert wurde, stellen Pinsdorfer und Kirchhamer übrigens in Abrede: Als Marathonläufer, Bergsteiger oder auch Teilnehmer am Gmundner Bergmarathon habe man sich auf das „gewöhnliche“ Trainingsprogramm verlassen. „Natürlich ist es beim Trainieren aber eine zusätzliche Motivation, wenn man so eine Herausforderung vor sich hat“, so Victoria Hutterer. Die junge Kirchhamerin sieht den Bewerb daher auch als Plus für ihr Engagement bei der Feuerwehr – denn eine gute Kondition sei auch hier wichtig.

Eine positive Bilanz zieht auch Michael Albecker: „Es war ein wirklich interessantes Event - etwas, das man sicher nicht alle Tage macht!“, so der Pinsdorfer Staffel-Teilnehmer. Vor allem die Steigung von 76 Prozent sei eine nicht zu unterschätzende Herausforderung: „Man sollte wirklich eher nicht nach unten schauen.“ Ein weiterer Start im nächsten Jahr steht für ihn und seine Staffel-Kollegen bereits jetzt fest: „Da werden wir dann ganz gezielt trainieren - unser Ziel ist der Finaleinzug“, so Michael Albecker.

Sieg für Andrea Mayr

Auch in der Einzelwertung konnte übrigens eine Läuferin aus dem Bezirk Gmunden aufzeigen: Andrea Mayr holte sich mit einer Finalzeit von 3:53,5 Minuten bereits zum dritten Mal den Titel in der Frauen-Wertung.

Ein Tipp: Weitere Bilder des Pinsdorfer Teams sind auch auf http://ff-pinsdorf.at/ zu finden.


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