Roboter programmieren, Drohnen steuern und "Fake News" drehen
GMUNDEN. Zwei Wochen lang war der otelo Futurespace im neuen Haus Salzkammergut zu Gast. Rund 700 Schüler testeten die acht „FutureLabs“, vom Fitness-Check über Robotik bis hin zur Virtual Reality.

Digitalisierung erlebbar machen, Experimente ermöglichen, Zusammenhänge erfahren und zum – durchaus auch kritischen – Nachdenken anregen: Das sind die Ziele des bei otelo eGen in Vorchdorf entwickelten Futurespace. Während des Gmunden-Gastspiels konnten Schulklassen den „Digitalisierungsspielplatz“ jeweils zweieinhalb Stunden lang nutzten.
Von der VR-Brille bis zum 3D-Druck
In acht Laboren wurden während dieser Zeit Roboter programmiert, 3D-Drucke gefertigt, mit der VR-Brille virtuelle Welten erforscht oder der Fitness-Stand der anderen Teilnehmer erhoben. Das gemeinsame Ziel der ganzen Klasse: einen Roboter-Wettlauf zu organisieren, für die etwa der „entspannteste“ Steuermann gesucht oder eine Zielmarkierung angefertigt werden musste.
Kritische Diskussionen inklusice
Dass es dabei auch zu kritischen Diskussionen kam, war ganz im Sinn von Future-space-Mastermind Martin Hollinetz: „Eine Gruppe sollte zum Beispiel das Gesamtprojekt überwachen, etwa auch mittels Kameras und Tonaufnahmen: Spätestens da wurden eigentlich alle Schüler kritisch“, so der Vorchdorfer. Aber auch das Gestalten von gefilmten „Fake-News“ mittels Greenscreen-Technik löste so manche Diskussion aus, berichtet Hollinetz.
Schon bald im Ars Electronica Center
Ähnliches erlebten auch die Erwachsenen, die den „Tag der offenen Tür“ im Futurespace nutzten – ehe er wieder abgebaut wurde. Immerhin soll der „Zukunftsspielplatz“ schon bald im Ars Electronica-Center Linzer Schüler begeistern.


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