Gmundner Bergrettung feiert ihren „Hunderter“ im nächsten Jahr nach

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 06.07.2020 10:47 Uhr

GMUNDEN. Heuer wird die Gmundner Bergrettung hundert Jahre alt. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung blickte man auf ein arbeitsreiches Jahr zurück – und gab die Verschiebung aller Jubiläums-Feierlichkeiten bekannt.

Der Drang der Menschen nach Freiheit und hinaus in die Natur war nach dem ersten Weltkrieg besonders ausgeprägt. In Folge häuften sich auch auf dem Traunstein die Unfälle. Daher gründeten im Jahr 1920 in Gmunden die besten und erfahrensten Alpinisten Gmundens eine „Alpine Rettungsstelle“, die der Sektion Gmunden des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins eingegliedert wurde.

Jubiläumsfeiern verschoben

Die nunmehrige Gmundner Bergrettung wird daher heuer 100 Jahr alt. Sämtliche Feierlichkeiten – vom Festabend über die Schauübung bis zur Festschrift – werden jedoch auf nächstes Jahr verschoben, wie Ortsstellenleiter Bernhard Ebner am Rande der Jahreshauptversammlung im Gasthof Hoisn bekannt gab.

Starkes Einsatzjahr

Dass die Gmundner Bergrettung heute wichtiger denn je ist, zeigte Ebners Bericht über das vergangene Arbeitsjahr. Wieder waren mit einem Absturz am 24. Februar am Mair-Alm-Steig und einem am 25. Mai in der „Grünen Gasse“ am Hochkamp zwei Traunstein-Todesopfer zu beklagen. Fordernd waren auch der nächtliche Abtransport eines Blitzschlagopfers am Hernlersteig und die Nachtbergung eines Erschöpften vom Naturfreundesteig.

Insgesamt mussten die Bergretter zu 45 Einsätzen ausrücken, die in vielen Fällen von den Besatzungen der Notarzthubschrauber unterstützt wurden.

Mit einer durchschnittlichen Beteiligung von sieben Mann bei Einsätzen zeige sich deutlich, dass viele Bergretter nicht mehr so ohne weiteres den Arbeitsplatz verlassen können, wenn der Piepser ruft, resümiert Ortsstellenleiter Bernhard Ebner die für ihn nicht befriedigende Situation. Damit weiterhin die jederzeitige Einsatzbereitschaft gewährleistet werden kann, brauche es daher mehr Mitglieder, die sich für den Beginn der zweijährigen Ausbildung in der Bergrettung melden.

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