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EBENSEE. Zahlreiche Ebenseer wollten sich am Faschingmontag, 15. Februar, ihr Brauchtum nicht nehmen lassen und zogen - trotz Absage des „Fetzenzuges“ - durch das Ortsgebiet. Die Corona-Bestimmungen wurden überwiegend eingehalten, dennoch musste die Polizei mehrere Anzeigen aussprechen.

Der traditionsreiche Fetzenzug in Ebensee wurde heuer abgesagt, dennoch waren im Ort zahlreiche "Fetzen" zu sehen. Symbolfoto: Archivbild Hörmandinger

Um 15 Uhr waren rund 200 Personen als „Fetzen“ verkleidet im Ortsgebiet von Ebensee unterwegs. Die Personen fanden sich in losen Gruppen zusammen und hielten sich überwiegend an die Corona-Bestimmungen. Von Polizisten der Polizeiinspektion Ebensee wurden am Nachmittag 40 Abmahnungen hinsichtlich der Abstandbestimmungen ausgesprochen, denen sofort nachgekommen wurde.

Ab 20 Uhr wurden die Ausgangsbeschränkungen mit insgesamt vier Streifen und neun Polizisten rigoros überwacht. Bei dieser Überwachung wurden insgesamt 34 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung, drei Anzeigen wegen des Nichttragens des MNS, zwei Anzeigen wegen Nichteinhalten des vorgeschriebenen Mindestabstandes und eine Anzeige wegen verbotenen Ausschankes erstattet. Weiters wurde zwei PKW-Lenkern der Führerschein wegen Übertretung nach § 5 StVO abgenommen.

Zum Videobericht auf TV1


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