Junior Company – ein eigenes Unternehmen für ein Schuljahr

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Emma Salveter Emma Salveter, Tips Jugendredaktion, 14.01.2022 10:53 Uhr

ST. WOLFGANG. Die Schüler der HLW Wolfgangsee führten ein Schuljahr lang eigene Junior Companies und erlebten dabei eine wirtschaftliche Achterbahnfahrt.

Für die ehemaligen dritten Klassen der HLW Wolfgangsee neigte sich mit dem Schuljahr 2020/21 auch ein aufregendes Projekt dem Ende zu: die JUNIOR-Company. Es ist ein von der WKO Österreich konzipiertes Konzept, um Schüler einen hautnahen Einblick in das Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Sie gründen und führen eigene, real wirtschaftende Unternehmen mit echten Produkten oder Dienstleistungen - für die Dauer eines Schuljahres.

Das Schuljahr begann mit einer simplen Vision und dem Wunsch danach, etwas cooles auf die Beine zu stellen. In der Planungsphase, welche sich auch als die schwierigste erwies, beschäftigten sich die Schüler hauptsächlich mit der Ausarbeitung organisatorischer Schritte. Darunter fiel die Findung der Firmennamen, die Gestaltung eines passenden Logos, die Erstellung von E-Mail Adressen, Überlegungen zu Firmenideologien bzw. Werbeslogans sowie die Erstellung von diversen Social-Media-Konten. Ebenso die Verteilung der acht Beteiligten der Companies auf entsprechende Abteilungen wie z.B. Vertrieb, Marketing, Finanzen, etc, und natürlich das Treffen der absolut wichtigsten Entscheidung: Was soll produziert bzw. verkauft werden?

Eine Achterbahnfahrt zwischen Meilensteinen und Motivationstiefs

Es wurden fleißig Sponsoren gesucht bzw. Anteilscheine verkauft. Auch die Erstellung eines Bankkontos nahm viel Organisation und Zeitaufwand mit sich. Schließlich konnte der Verkauf beginnen! Nicht nur das Schulpersonal war von den erzeugten Produkten angetan, sondern auch externe Personen interessierten sich für den Erwerb. Jede Firma konnte ihren Deckungsbeitrag erreichen und sogar erfolgreich überschreiten.

Zwischen all dem organisatorischen Stress, das Erreichen von Meilensteinen und Glücksgefühlen, hatten die Schüler auch leider Mal ein Motivationstief. Dies wurde größtenteils durch den Lockdown und das Distance-Learning ausgelöst. Die Juniors fühlten sich ausgelaugt, keiner sah sich mehr aus der Situation hinaus und niemand wusste so recht wie es weiter gehen sollte.

Manuala Leitner, Schülerin der 4. HLW sagt: „Am Ende dieser Achterbahnfahrt lässt sich ganz klar sagen, dass wir unglaublich viel davon lernen und profitieren konnten. Die selbstständige Arbeit bereitete uns Spaß und unsere Companies entwickelten sich zu kleinen Herzensprojekten. Darauf sind wir einfach verdammt stolz!“

 

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