Geschenk aus 80 alten Loahm-Manderln
GMUNDEN. Über ein besonderes Geschenk freut man sich im K-Hof Kammerhof Museum. 80 Loahm-Manderl, alle rund 200 Jahre alt, sollen zu einer Krippe zusammen gestellt werden.

Sie sind Volkskunst-Schätze ersten Ranges, die Krippen-Manderl aus Lehm, die seit dem 18. Jahrhundert auf dem Land rund um Gmunden, vor allem in der Viechtau und Traunkirchen, hergestellt wurden. Es handelt sich um naive bäuerliche Kunst, rohe Gegenstücke zu den hoch artifiziellen Krippenfiguren aus der Bildhauer-Dynastie Schwanthaler, die sich begüterte Städter kaufen konnten.
Musealverein schenkte dem Museum 80 Manderl
80 dieser Loahm-Manderl, alle rund 200 Jahre alt, hat der Gmundner Musealverein kürzlich von einem privaten Sammler aus Ebensee erworben und sie dem K-Hof Kammerhof Museum zum Geschenk gemacht.
Das Besondere an diesem Konvolut ist, dass neben bäuerlichen Figuren auch Szenen aus der Kindheitsgeschichte Jesu, wie dessen Darstellung, seine Beschneidung, der Kindermord zu Bethlehem sowie Geburt und Anbetung der Könige dabei sind.
Manderl sollen zu Krippe zusammengestellt werden.
Museumsleiter Johannes Weidinger hat vor, die Figuren dieser Schenkung in der nächsten Krippenausstellung zu einer großen „Loahm-Manderl-Krippe“ zusammenzustellen.


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