Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GOSAU. Mehrere tote Lämmer in Rußbach und am Hornspitz sorgen bei Bauern in Gosau für Beunruhigung. Es könnte sich um Wolfsrisse handeln. Bezirksbauernobmann Christian Zierler befürchtet einen Rückgang der Almbewirtschaftung.

Ein Wolf soll in Rußbach Lämmer gerissen haben. (Foto: Adobe Stock / thomas)
Ein Wolf soll in Rußbach Lämmer gerissen haben. (Foto: Adobe Stock / thomas)

Die DNA-Analyse steht derzeit noch aus, der Wolfbeauftragte des Landes gehe jedoch von Wolfsrissen aus, so Bezirksbauernobmann Christian Zierler. Insgesamt wurden vor einer Woche am Pass Gschütz zehn Lämmer gerissen, weitere hundert waren – zumindest zeitweise – vermisst, wie Zierler erzählt. Der Vorfall habe die Beunruhigung unter den Bauern noch verstärkt. Diese sei aber schon länger spürbar – etwa, als vor einigen Monaten ein Schaf am Wolfgangsee gerissen wurde.

Schutzmaßnahmen schwer umzusetzen

„Manche überlegen schon, ob sie künftig noch Tiere auf die Almen bringen werden“, so Zierler. Denn Schutzmaßnahmen wie Zäune oder Herdenschutzhunde seien in der lokalen Situation nur schwer umzusetzen. „Es geht hier auch ums Tierleid, um den Schutz der Herdentiere“, betont Zierler.

Wenn die Almen jedoch nicht bewirtschaftet würden, gingen diese rasch verloren, weil sie nur durch die Beweidung frei gehalten werden. „Das wäre natürlich auch für den Tourismus schlecht“, gibt der Bezirksbauernobmann zu bedenken.

In dieser Situation sei der Beschluss der neuen Wolfsverordnung, der am kommenden Montag, 26. Juni, im Landtag im Landtag erfolgen soll, ein wichtiger Schritt. Die Verordnung soll ab 1. Juli gelten und ähnlich wie bereits in Salzburg das Eingreifen bei sogenannten „Problemwölfen“ erleichtern. Im Vordergrund soll aber auch hier die so genannte „Vergrämung“, also das Vertreiben, des Wolfes stehen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Miba investiert 13 Millionen Euro in neues Ausbildungszentrum

Miba investiert 13 Millionen Euro in neues Ausbildungszentrum

LAAKIRCHEN. 120 Lehrlinge bildet Miba derzeit aus. In Laakirchen besucht Minister Hattmannsdorfer die Base27, in die das Unternehmen 13 Millionen ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Salzkammergut Advent 2026: Das sind die schönsten Highlights

Salzkammergut Advent 2026: Das sind die schönsten Highlights

SALZKAMMERGUT. Funkelnde Lichter, romantische Schifffahrten und neue Attraktionen. Der Salzkammergut Advent 2026 verspricht besondere Erlebnisse ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Kostenloser Hörtest in Obertraun stieß auf großes Interesse

Kostenloser Hörtest in Obertraun stieß auf großes Interesse

OBERTRAUN. Der von der Gesunden Gemeinde Obertraun organisierte kostenlose Hörtest wurde von der Bevölkerung gut angenommen.

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Neue Lebenshilfe-Regionalsprecher im Salzkammergut gewählt

Neue Lebenshilfe-Regionalsprecher im Salzkammergut gewählt

SALZKAMMERGUT. Edeltraud Nussbaumer und Andreas Levaslot sind die neu gewählten Regionalsprecher der Lebenshilfe Oberösterreich für die Region ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Bergmesse am Krippenstein: Ein besonderer Feiertag auf 2.100 Metern

Bergmesse am Krippenstein: Ein besonderer Feiertag auf 2.100 Metern

OBERTRAUN. Ein Gottesdienst hoch über dem Salzkammergut. Am Nationalfeiertag lädt die traditionelle Bergmesse am Krippenstein zu einem besonderen ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Wikinger eroberten Ebensee: Erstes Wikingerfest begeisterte Besucher

Wikinger eroberten Ebensee: Erstes Wikingerfest begeisterte Besucher

EBENSEE. Wikinger, spannende Kämpfe und altes Handwerk: Beim ersten Wikingerfest in Ebensee tauchten zahlreiche Besucher in die Welt der Nordmänner ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Weitere Beiträge