Donnerstag 23. Mai 2024
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GSCHWANDT. Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Heimat- und Kulturverein Gschwandt eine Marterlroas durch das Gemeindegebiet. Die Rolle der „Marterlführerinnen“ übernahmen Magdalena Lahninger und Bernadett Hummer.

"Marterlführerin" Magdalena Lahninger bei einer der vielen Marterl-Stationen (Foto: Peter Sommer Fotopress)
photo_library "Marterlführerin" Magdalena Lahninger bei einer der vielen Marterl-Stationen (Foto: Peter Sommer Fotopress)

Los ging es bei Familie Papst-Spiessberger beim Gasthaus Baumgarten. Die Wanderung führte über Moosham, Hochholz und Steig zur Veste Waldbach und anschließend zur Hauskapelle der Familie Meinhart, wo auch der Hausherr die Entstehung der Privatkapelle schilderte. Diese Kapelle soll zur Einkehr einladen und spricht auch alle Religionen an. Es ist wie alle Marterl und Kapellen ein Ort der Stille und Besinnung und dies spürt man auch beim Betreten dieses Juwels.

Bei den verschiedenen Marterln erklärten abwechselnd Magdalena Lahninger und Bernadett Hummer die Bedeutung und den Grund der Errichtung dieses Gedenkstätten, die sich Großteils in privaten Besitz befinden und auch von diesen Familien liebevoll betreut werden. Viele dieser Marterl wurden in den letzten Jahren durch den Heimat- und Kulturverein Gschwandt restauriert - besonders wurde in diesem Zusammenhang an den unvergessenen Rudi Holzinger mit seinen handwerklichen Können gedacht. Auch gab es auf der Wanderstrecke einige Labstellen zur Stärkung, die mit herzlichem Dankeschön auch gerne angenommen wurden.

Nach der sieben Kilometer langen Marterlroas kam die Gruppe bei der Hauskapelle der Familie Pabst-Spiessberger an, deren Geschichte bis ins Jahr 1800 zurück reicht. Im schattigen Gastgarten des Gasthauses Baumgarten wurden die Wanderer freundlich empfangen und mit frischen Getränken und Speisen gestärkt. Im April 2025 wird wieder eine Marterlroas stattfinden.


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