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Krötenwanderung im Salzkammergut als jährliches Naturphänomen

Mag. Lisa-Maria Laserer, 13.04.2026 10:46

SALZKAMMERGUT. Im Frühling sind im Salzkammergut an Seen und Teichen Krötenwanderungen und das anschließende Laichverhalten der Tiere zu beobachten. Die Erdkröte gehört dabei zu den häufigsten Arten in der Region und zeigt ein ausgeprägtes Wanderverhalten zu ihren Laichgebieten.

  1 / 12   Die jährliche Wanderung der Kröten zu ihren Laichplätzen ist ein faszinierendes Naturereignis. (Foto: Hörmandinger)

Die Erdkröte (lateinisch Bufo bufo bufo) ist durch ihre meist braune Körperfarbe und kupferrote Iris erkennbar. Nach der Schneeschmelze wandern die Tiere zu ihren Laichplätzen. Dabei sind die Weibchen mit einer Körpergröße von bis zu zwölf Zentimetern oft von kleineren Männchen auf dem Rücken begleitet unterwegs. Am Zielort legen die Weibchen Laichschnüre mit einer Länge von drei bis fünf Metern ab, die jeweils rund 7000 Eier enthalten. Diese werden in Ufernähe zwischen dichter Vegetation abgelegt.

Entwicklung vom Ei bis zum Jungtier

Nach etwa zwei Wochen schlüpfen aus den Eiern Larven, die sich im Wasser entwickeln. Rund zwei bis drei Monate nach dem Schlüpfen verlassen die Jungtiere das Wasser und gehen an Land. Dort verbringen sie den Großteil ihres Lebens in feuchten und schattigen Bereichen wie Wäldern, Wiesen, Feldern, Gärten, Parkanlagen und feuchten Ruinen. Die Tiere erreichen Lebensräume bis zu einer Seehöhe von 1200 Metern und werden nach rund vier Jahren geschlechtsreif.

Lebensraum und Beobachtung im Frühjahr

Die ausgewachsenen Erdkröten bevorzugen feuchte und geschützte Lebensräume. Die jährliche Wanderung zählt zu den auffälligen Naturereignissen in der Region. In dieser Zeit lassen sich die Tiere in größerer Zahl auf ihren Wegen zu den Laichgebieten beobachten.


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