Bundesheer schließt Stollensanierung in Perneck bei Bad Ischl ab
BAD ISCHL. Das Bundesheer hat die umfassenden Verfüll- und Sanierungsmaßnahmen zur dauerhaften Sicherung im ehemaligen Gipsabbau in Perneck in Bad Ischl mit Ende Oktober 2026 abgeschlossen.

Wo ab 1967 ein militärisches Munitionslager lag, erinnert an der Oberfläche fast nichts mehr an die Stollen- und Notausgänge. Die betroffenen Flächen können ab sofort wieder sicher genutzt werden.
„Meilenstein für die regionale Sicherheit“
Für den oberösterreichischen Militärkommandanten Dieter Muhr stand der Schutz für die Bevölkerung von Anfang an im Mittelpunkt des Projekts. Nach dem Ende der militärischen Nutzung im Jahr 1998 hatten instabile Verhältnisse im Berginneren Handlungsbedarf erzeugt.
„Es war unsere Pflicht jede potenzielle Gefahr für die Menschen und die Umwelt im Salzkammergut nachhaltig auszuschließen. Dieser Wille zur absoluten Sicherheit war der Motor hinter diesem technisch und logistisch extrem fordernden Projekt“, betont Muhr.
Untersuchungen und Überwachung
Das 2005 begonnene Gesamtkonzept sah unter anderem Drainagerinnen vor, die den Wassereintrag verringern sollen. Im April 2023 wurde außerdem der „Renate-Fluchtstollen“ gebaut. Abschließend wurden die Hohlräume verfüllt.
Zur Sicherheit wurden umfangreiche geologische Vor- und Nachuntersuchungen durchgeführt. Umliegende Brunnen und Quellen werden über Jahre hinweg hydrogeologisch überwacht.
Zusammenarbeit mit Behörden und Firmen
An dem Projekt waren neben dem Bundesheer spezialisierte Firmen, die Montanbehörde West des Bundesministeriums für Finanzen und die Stadtgemeinde Bad Ischl beteiligt.








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