Check für E-Bike und Fahrrad nach längerer Pause

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 21.03.2020 16:48 Uhr

GMUNDEN. Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) bietet nun auch Pannenhilfe für Radfahrer an. 

Wer in der aktuellen Situation für notwendige Fahrten das Rad benutzt, kann sich auf den ÖAMTC verlassen. Die Nothilfe des Mobilitätsclubs steht österreichweit unter der Notrufnummer 120 auch Radfahrern zur Verfügung, wenn die Zufahrt für den Pannenfahrer auf Straßen mit öffentlichem Verkehr möglich ist. Die Stützpunkte sind derzeit nur eingeschränkt für dringend notwendige technische Nothilfe erreichbar.

Wird das Fahrrad nach einer längeren Pause wieder aktiviert, sollte man die wichtigsten Komponenten überprüfen. „Wichtig ist, dass sicherheitsrelevante Teile wie Bremsen funktionieren. Die Kette sollte man ölen und wer bei Dunkelheit unterwegs ist, benötigt Beleuchtung“, erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Für Kinder bis 12 Jahre besteht Helmpflicht. Beim Fahrradhelm lohnt eine Sichtkontrolle von Verschluss und Riemen.

Hier die wichtigsten Tipps 

Reifen-Check: Nach dem Aufpumpen ist es ratsam, den Mantel auf Beschädigungen zu prüfen. Ist er brüchig, sollten Mantel und Schlauch gemeinsam getauscht werden.

Antriebskomponenten: Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze sollten laufend gepflegt werden. Der Einsatz eines Öls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort. „Besonders bei E-Bikes wird die Kette stärker belastet und muss regelmäßig geölt werden“, betont der ÖAMTC-Techniker.

Bremsen: Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. „Sieht man bei den Bremsklötzen keine Rillen mehr, sind sie abgefahren und sollten getauscht werden. Viele Bremsbeläge haben auch Verschleißindikatoren, an denen man den Status der Abnutzung erkennt“, sagt Kerbl. Auch quietschende Geräusche beim Bremsen sind ein Hinweis, dass die Klötze alt oder abgefahren sind. Ist der Bremshebel schwergängig, hilft ein Tropfen Öl an den Seilzügen.

Beleuchtung: Jedes Fahrrad, das bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel unterwegs ist, muss ordnungsgemäß beleuchtet sein. Gesetzlich vorgeschrieben sind je eine Beleuchtung nach vorne und hinten sowie mehrere Reflektoren: weiße nach vorne, gelbe in den Speichen und an den Pedalen, rote nach hinten. Statt Speichenreflektoren sind auch reflektierende Reifen erlaubt.

E-Bike Akku-Check nach dem Winter, Akku-Tausch kann teuer werden

Bei E-Bikes muss auch der Akku einsatzbereit sein. Wurde er nicht ausgebaut, muss man prüfen, ob er mit einem herkömmlichen Ladegerät noch geladen werden kann. Funktioniert das nicht, muss er ersetzt werden. „Am Rad sollte man außerdem noch die elektrischen Kontakte reinigen und mit Kontaktspray pflegen“, weiß der ÖAMTC-Techniker.

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