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BEZIRK GMUNDEN. Auch im Bezirk Gmunden war die Wahlbeteiligung mit 51,15 Prozent verhältnismäßig hoch. Mit besonderer Spannung erwartet wurden die Zahlen aus Bad Ischl, wo SP-Bürgermeister Hannes Heide auf dem fünften Listenplatz für die EU-Wahl kandidierte.

Der Trend einer massiven Stärkung der ÖVP bestätigte sich auch in Gmunden. Symbolbild: Weihbold
Der Trend einer massiven Stärkung der ÖVP bestätigte sich auch in Gmunden. Symbolbild: Weihbold

Eindeutiger Sieger im Bezirk Gmunden war – wie auch bundesweit – die ÖVP, die mit einem Plus von 8,33 Prozent die SPÖ überholte und an erster Stelle landete.

Gewinne für ÖVP und SPÖ

Mit einem Zuwachs von 2,45 Prozent gegenüber der Wahl 2014 darf sich auch die SPÖ freuen, während die FPÖ um 2,97 und die Grünen um 1,13 Prozent zurückfielen. Auch Neos und KPÖ verloren 1,28 bzw. 1,21 Prozent. 1 Europa, bei der letzten Wahl nicht auf dem Stimmzettel, konnte 0,83 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

„Heide“-Effekt in Bad Ischl

In Bad Ischl, Heimat des EU-Kandidaten Hannes Heide, lag die SPÖ mit 37,89 Prozent an der Spitze – ein Plus von 10,53 Prozent gegenüber der letzten Wahl. Die ÖVP kam hier auf 28,07 Prozent und konnte ebenfalls zulegen. Die Zuwächse gingen vor allem zulasten von FPÖ und Grünen.

FPÖ verlor (fast) durchgängig

Auch in den anderen traditionellen SP-Hochburgen im Inneren Salzkammergut sowie in Laakirchen erreichte die SPÖ die meisten Stimmen, in allen Gemeinden des Bezirks bestätigte sich jedoch der Bundestrend mit einer teils massiv gestärkten ÖVP. Diese konnte etwa in Pinsdorf und Gosau sogar über 13 Prozent zulegen. Ebenfalls weitgehend durchgängig waren Verluste für die FPÖ – in Obertraun etwa -6,64 Prozent. Eine Ausnahme hier bildet lediglich Kirchham, wo die FPÖ ein Plus von 3,81 Prozent verzeichnen konnte.

Uneinheitliches Bild bei den Grünen

Bei den Grünen zeigte sich die Lage nicht so eindeutig. Hier gab es in sieben der 20 Gemeinden Zuwächse, die höchsten in Obertraun mit 3,01 Prozent. In den anderen 13 Gemeinden konnten die Grünen diesmal weniger Wähler überzeugen als 2014. Das größte Minus gab es in Hallstatt mit -4,77 Prozent.

Eine Übersicht über die aktuellen Daten findet sich auf der Homepage des Landes (https://wahl.land-oberoesterreich.gv.at/EE40700.htm?g=40700)


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